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Hotellerie - Jahresrückblick 2021: Eine Zeit der Extreme

AHGZ - 2022-03/04 - Seite 14-: Im Durchschnitt stagnierten die Kennzahlen der deutschen Hotellerie im vergangenen Jahr. Die Unterschiede waren aber enorm. > Das vergangene Jahr war für die Hoteliers in Deutschland im Durchschnitt nicht viel besser als das vorangegangene erste Corona-Jahr 2020. Allerdings auch nicht wesentlich schlechter, was angesichts des langen Lockdowns für touristische Übernachtungen, der 2021 je nach Bundesland bis Mai oder gar Juni dauerte, nicht selbstverständlich ist. Die Zahlen für das Gesamtjahr, die Fairmas und STR der ahgz exklusiv zur Verfügung stellen, illustrieren das. Deutschlandweit und über alle Hotelkategorien hinweg betrug die Belegung im Durchschnitt demnach 31,1 Prozent. Das sind knapp 2 Prozentpunkte bzw. 6,5 Prozent mehr als 2020, als die Auslastung bei 29,2 Prozent lag. Der Netto-Zimmerpreis lag mit 88,50 Euro etwas niedriger als im Vorjahr (-1,6%). Der RevPar (Erlös pro verfügbarem Zimmer) war mit 27,50 Euro im Vergleich zum Vorjahr annähernd stabil (+1,2%). Soweit die Durchschnittswerte, aber wie unterscheiden sich die Kennzahlen im Jahresrückblick abhängig von Hotelsegment und Standort? Die Resorthotels schnitten 2021 laut der Erhebung zwar bei der absoluten Höhe von Zimmerpreis (167,20 Euro) und RevPar (56,20 Euro) deutlich besser ab als Cityhotels mit einer Rate von 91 Euro und einem RevPar von 28,20 Euro. … Absturz der Kennzahlen von Januar bis März > Im ersten Quartal 2021, das Fairmas und STR noch einmal extra unter die Lupe genommen haben, waren die Bedingungen vielmehr deutlich ungünstiger als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Denn 2020 brachte Corona erst Mitte März den Reiseverkehr abrupt zum Stillstand. Und doch löste selbst diese relativ kurze Zeit des ersten Lockdowns, die 2020 auf die ersten drei Monate des Jahres entfiel, einen jähen Absturz der Quartalszahlen aus: Die Belegung ging im Jahresvergleich um 25 Prozent zurück, der RevPar sogar um 28 Prozent. ...ff

 

 

  

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