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Corona-Politik: Omikron verhagelt den Jahresbeginn

AHGZ - 2022-03/04 - Seite 2-: 2G plus, sinkende Umsätze und eine Virusvariante mit immer neuen Höchstwerten bei Neuinfektionen und 7-Tage-Inzidenz. Das Gastgewebe steht mit dem Rücken zur Wand und fordert Lösungen. Rheinland-Pfalz lockert die Testpflicht und Thüringen setzt weiter auf Hotspot-Regionen. Die Stimmung bleibt getrübt. > Von Lage-Entspannung keine Spur: Die ersten Wochen des neuen Jahres sind vorbei und die Omikron- Welle hält Deutschland und die Branche weiter in Atem. Dem desaströsen Jahresendgeschäft folgt ein ebensolcher Start ins neue Jahr. Am Mittwoch, 19. Januar, meldet das RKI zudem erstmals 100.000 Corona-Neuinfektionen binnen 24 Stunden, die Inzidenz steigt auf 584,4. Auf Sylt schlossen zuletzt mehrere Hotel- und Gastro-Betriebe vorläufig angesichts der rasant steigenden Corona-Zahlen auf der Insel. 2G-plus-Umsetzung: Thüringen schert aus > Die von der Ministerpräsidentenkonferenz am 7. Januar beschlossene Vereinbarung, wonach in der Gastronomie flächendeckend 2G plus gelten soll, Geboosterte aber keinen zusätzlichen Test vorzeigen müssen, ist mittlerweile in den meisten Bundesländern umgesetzt. Ausnahmen bildeten von Anfang an Bayern und Sachsen-Anhalt, seit Dienstag schert auch Thüringen aus. Dort wurde die Einführung der 2G-plus-Regel in der Gastronomie verschoben, die eigentlich ab 23. Januar landesweit hätte gelten sollen, nun aber wie bisher nur in Hotspot-Regionen greifen wird. Zur Begründung hieß es, die jetzige Verordnung, die 2G plus nur in Regionen mit hoher Inzidenz vorsehe, wirke. Der Dehoga Bundesverband sieht die sehr unterschiedliche Umsetzung mit Ausnahmeregelungen der einzelnen Bundesländer äußerst kritisch, da hier wieder ein Flickenteppich entstehe, der Unsicherheit bei Gästen wie Unternehmen schüre. Teils sind ausschließlich Geimpfte mit zusätzlichem Booster von der Testpflicht befreit, etwa im Saarland und in Schleswig-Holstein. ...ff

 

 

  

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