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Umfrage: 2022: Never give up!

foodservice - 2022-01/02 - Seite 48-53: Corona und (k)ein Ende in Sicht? Unsere foodservice- Jahresendumfrage unter Profi- Gastronomen - 65 Teilnehmer mit mindestens 7.000 Betrieben - zeigt: Mehr als drei Viertel der Befragten rechnen 2022 mit steigenden Kosten, aber auch mit wachsenden Umsätzen, Erträgen und Investitionen. Verhaltene Erwartungen an die Politik. En Gros heißt die Devise: Mut zum Wandel! > Wer hätte Ende 2020 vorhergesagt, dass Corona uns zwei Jahre massiv in Atem hält? Wieder ein Jahresbeginn, zu dem vieles in den Sternen steht? Nein, nicht ganz! Denn trotz alledem ist die Erwartungshaltung der 65 Teilnehmer der Ausblick-Umfrage von foodservice für 2022 in vielen Punkten zuversichtlich. Befragt wurden Profi-Gastronomen nach ihren Prognosen für die kommende 12-Monats-Runde: fürs eigene Unternehmen, für das gastronomische Konsumklima und die Gesamtwirtschaft, zu Wachstumstreibern, Herausforderungen und persönlichen Hoffnungen etc. … Was wird von 2022 erwartet? Sieben erfolgsrelevante Kategorien stehen jährlich für die quantitative Erfassung der Prognosen im Fokus. In Bezug aufs eigene Unternehmen sind dies: Umsatz, Ertrag, Kosten und Investitionen. … Neuausrichtung & Ziele > Bereits 2020 hatte den befragtenGastro-Profis gezeigt, dass ein Weitermachen wie bisher nicht zielführend sein konnte, sondern schnelles Umdenken plus umgehende Neujustierung vonnöten waren. Während im Vorjahr noch mehrfach die schnellstmögliche Reaktion auf Lockdowns und Restriktionen das Handeln bestimmte und Schließungsphasen vielfach für Renovierungsmaßnahmen genutzt wurden, hat sich 2021 die Erkenntnis gefestigt, dass die Pandemie das Verbraucher- und Anspruchsverhalten geprägt. …Mitarbeiter In den Antworten der Gastro-Unternehmer, vor allem auf die Frage nach den erwarteten größten Herausforderungen 2022, dominiert deutlich das Thema Personalsituation. Dadurch, dass 2020/21viele Beschäftigte der Gastro-Branche den Rücken kehrten und in andere Berufsfelder abwanderten - aufgrund der durch Schließungen unsicheren Lage, Kurzarbeit, schlechter Bezahlung und fehlender Trinkgelder -, hat sich die Problematik des Mitarbeiter- und Fachkräftemangels extrem verschärft. Wie stark der Faktor Mitarbeiter 2022 wiegt, zeigt sich nicht zuletzt darin, dass die Mitarbeitergewinnung als drittwichtigster Wachstumstreiber gilt. und verändert hat. ...ff

 

 

  

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