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Klimaschutz mit jedem Bon

foodservice - 2022-01/02 - Seite 45-: Die globale Initiative Zero Foodprint (ZFP) will gemeinsam mit dem Gastgewerbe und der Lebensmittelbranche dem Klimawandel begegnen: mit besseren Lebensmitteln und gesunden Böden. Beteiligte ZFP-Restaurants spenden gemeinsam mit ihren Gästen 1 Prozent der Rechnungssumme - als Basis dient der Nettoumsatz. Dabei könne der Gastronom den Betrag in die Preise einkalkulieren oder selbst übernehmen. Für die Kommunikation mit Mitarbeitenden und Gästen stellt die Initiative Informationsmaterial bereit. Mitmachen kann jeder gastronomische Betrieb - von Imbiss über Sternerestaurant bis Club. ZFP finanziert mit den geleisteten Spenden Landwirt:innen, die innovative und realisierbare Klimaschutzprojekte umsetzen. Die Speicherung von CO2 im Boden steht im Vordergrund. Denn beim Humusaufbau komme es zur Kohlenstoffund CO2-Bindung aus der Atmosphäre - das mache Böden zum langfristigen Kohlenstoffspeicher und entlaste das Klima. Lokale, unabhängige Bodenexperten helfen bei der Umsetzung und Verifizierung der Klimaprojekte. Derzeit beteiligen sich an ZFP offiziellen Aussagen zufolge weltweit 84 Restaurants. Seit Gründung 2015 wurden mit rund einer halben Million Euro 35 Projekte gefördert. Der offizielle Startschuss der Initiative für den deutschen Markt fiel im September 2021 zur Berlin Food Week. Hierzulande unter anderem an Bord ist das Nobelhart & Schmutzig in Berlin sowie das Landhaus Scherrer in Hamburg. ...ff

 

 

  

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