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Interview mit Katleen Hefele, Bereichsleitung Food Services & Events bei ProVeg: Ein Label mit Strahlkraft

foodservice - 2022-01/02 - Seite 42-44: Ein noch junges Siegel in der deutschen Markengastronomie ist das V-Label - eine international anerkannte und seit 1996 geschützte Marke für die Kennzeichnung von vegetarischen und veganen Produkten. Im Interview über Chancen, Herausforderungen und über das, was nach Plant-based kommt: Katleen Hefele, Bereichsleitung Food Services & Events bei ProVeg. > Seit Kurzem können Gastronomen eine Lizenzierung mit dem V-Label von ProVeg erhalten. Welche Vorteile hat das Label für die Gastronomie? Das V-Label ist Europas bekanntestes Label für vegane und vegetarische Produkte. Es hilft Verbraucherinnen und Verbrauchern, sich beim Einkauf zu orientieren, und wird vorrangig von Lebensmittelunternehmen verwendet. Im Einzelhandel tragen es weltweit schon über 40.000 Produkte. Im Herbst 2021 erhielt Burger King das V-Label - als erster Betrieb der Systemgastronomie in Deutschland. Jedes mit dem V-Label lizenzierte Produkt wird genau kontrolliert: Im Fokus stehen Zutaten, Produktions- und Verarbeitungsschritte und sogar Verarbeitungshilfsstoffe, die normalerweise nicht in der Zutatenliste auftauchen. Das V-Label „vegan“ gibt es nur, wenn an keiner dieser Stellen tierische Produkte vorkommen. Für die Systemgastronomie heißt das, Betriebe können ihren Gästen klar signalisieren, welche angebotenen Gerichte rein pflanzlich sind - geprüft und lizenziert von der Marke V-Label, die Verbraucherinnen und Verbraucher kennen und der sie vertrauen. Welche Herausforderungen bringt die Lizenzierung für die Gastronomie mit sich? In Deutschland existiert das V-Label für die Gastronomie erst seit Kurzem. Aus anderen europäischen Ländern wie der Schweiz und Polen gibt es aber schon einige Best-Practice- Beispiele erfolgreicher Lizenzierungen, zum Beispiel Ikea. … Welche Erkenntnisse konnte ProVeg aus der Pilot-Lizenzierung für Burger King ziehen? Die Lizenzierung zweier Geflügelalternativen und ihrer Zubereitung und Verarbeitung war sowohl für unser V-Label-Team als auch für Burger King Neuland. Anhand dieser ersten Produkte konnten wir viele wertvolle Erkenntnisse sammeln, die nun in die Lizenzierung weiterer Produkte eingehen. Um zum Beispiel Kreuzkontaminationen mit tierischen Produkten auszuschließen, hat das V-Label- Team neue Prozesse erarbeitet und zusammen mit Burger King implementiert. ...ff

 

 

  

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