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Epizentrum der Food-Branche: Food Campus Berlin, Jörg Reuter

foodservice - 2022-01/02 - Seite 28-29: Warum allein Plant-based-Proteine und Laborfleisch die Welt nicht retten werden und welche Rolle Köche auf dem Weg zu einem gesunden Planeten spielen, weiß Jörg Reuter. Mit dem Food Campus Berlin will er einen Lösungsort schaffen: from Lab to Farm to Table. > Die Schlacht um eine nachhaltige Zukunft wird auf den Tellern gewonnen“, davon ist Jörg Reuter, Geschäftsführer der Artprojekt Nature & Nutrition, überzeugt. Er verantwortet die inhaltliche Konzeption und Kuratierung des Food Campus Berlin. Reuter widmet sich bei diesem Mega-Projekt mitten in der Hauptstadt auf 40.000 qm den drängenden Problemen einer industrialisierten Lebensmittelproduktion. … Food stehe für 30 Prozent der Treibhausgasemissionen. Allein durch die Veränderungen in der Produktion und auf unseren Tellern könnte dieser Wert um die Hälfte reduziert werden. Deshalb müsste die Zukunft der Lebensmittelproduktion neu gedacht werden. Im Food Campus Berlin soll an Konzepten und Innovationen rund um das Thema „Planetary Health“ gearbeitet werden. Es gibt am Campus künftig15.000 qm für Produktionen, Technikum-Anlagen und Forschungs- und Entwicklungsabteilungen von Unternehmen und Startups. 15.000 qm werden zu Büroflächen für Food-Unternehmen, Verbände und Institute. Auf 8.000 qm befinden sich zusätzliche Services wie Co-Using-Labore, Co-Using-Entwicklungsküchen und Eventflächen.„ DieKrönungwirdunser2.000 qm großer Community-Food- und Workspace. Wenn es um gute, zukunftsfähige Lebensmittelkonzepte geht, glaubt er an eine Vielfalt möglicher Lösungen. Der Experte sieht am Food Campus neben „Cultivated Meat“ ebenso Plant-based-Proteine als Thema. „Allein pflanzenbasierte Ernährung oder Laborfleisch werden jedoch die Welt nicht retten. Wir glauben an einen holistischen Ansatz“, so Reuter. ...ff

 

 

  

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