· 

Delivery: Stets auf Achse - Lieferservice

foodservice - 2022-01/02 - Seite 54-56: Das Liefergeschäft ist für viele Gastronomen in der Pandemie zu einem unverzichtbaren Standbein avanciert. Ob mit Lieferando und Co oder eigenen Fahrern - es gibt viele Wege zum Kunden und zum Erfolg. Branding und Nachhaltigkeit sind Kernthemen. > Wenn die Gäste nicht zum Essen ins Restaurant kommen (können), muss das Essen eben zu den Gästen nach Hause: Nach dieser Devise haben viele Restaurants seit Pandemie-Beginn mit Essenslieferungen begonnen, sei es über Dienstleister wie etwa Lieferando oder mit eigenen Fahrern. Inzwischen zeichnet sich ab, dass Delivery auch nach Ende der Pandemie für viele Restaurants auf dem Zettel bleiben wird. … Doch welchen Mehrwert bietet der Aufbau eines eigenen Lieferservices in wirtschaftlich harten Zeiten? Vor allem angesichts zunehmender Auswahl an Spezialisten wie Lieferando, Uber Eats oder Wolt, die ihre Dienste zwar gegen Provision, aber ohne größere Startkosten auf Restaurantseite anbieten. Tobias Fröhlich, Head of Communications Dach bei Uber, fragt denn auch ketzerisch, warum ein Restaurantbetreiber sich auf ein Terrain wagen sollte, das nicht seine Kernkompetenz darstellt. Peter Prislin, Director Marketing Strategy & Communication von Hans im Glück, nennt hingegen als Vorteile den direkten Kontakt mit den Kunden, den selbst gestalteten und kontrollierten Bestellprozess sowie die höhere Flexibilität der Liefergebiete und des Produktportfolios. Argumente, die auch McDonald‘s dazu bewegen, in Deutschland an einem flächendeckenden Ausbau eines Lieferservices zu arbeiten. Die Strategien der Gastronomen hinsichtlich Delivery unterscheiden sich dabei je nach Größe, Lage, Ausrichtung und Finanzkraft, wie Beispiel- Cases von McDonald‘s, L‘Osteria und Hans im Glück zeigen. ...ff

 

 

  

Kommentar schreiben

Kommentare: 0