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Delivery: Heiße schnelle Ware

foodservice - 2022-01/02 - Seite 58-59: Bei Essenslieferungen kommt es auf Geschwindigkeit an. Die Wahl des Verkehrsmittels macht den Unterschied. In den Citys punkten Bikes, im Umland Autos - in Zukunft bringen Roboter und Drohnen. > Schlank sein macht schnell - zumindest in Bezug auf Food Delivery. „In Innenstädten sind Fahrräder und E-Bikes einfach unschlagbar“, bringt Uber-Eats-Sprecher Friedrich Kabler den Lieferstandard in den Citys auf den Punkt. Bei Lieferando etwa sind es laut Sprecher Oliver Klug 70 Prozent per Bike. Denn auf zwei Rädern lässt sich die Essenslieferung von Tür zu Tür nun einmal am unkompliziertesten lösen - auf direktem Weg vorbei an Staus und ohne zeitraubende Parkplatzsuche. Wobei die elektrische Unterstützung bei den Bikes ihre Stärken ausspielt, je größer der Lieferradius ist. Allerdings verbunden mit höheren Investitions- und Wartungskosten, denn die Akkus müssen im Alltagseinsatz häufig geladen. … Lastenräder haben sich laut Klug bei Restaurant-Delivery allerdings nicht bewährt, da keine großen Mengen transportiert werden und die sperrigen Dreiräder sich auch nicht so leicht abstellen lassen wie Zweiräder. Bei größeren Lieferungen werden deshalb eher zwei Fahrräder losgeschickt, weil dies schneller ist. Eher kommen auf den kurzen Distanzen in Großstädten zum Teil auch die E-Scooter von Anbietern wie z.B. Tier, Lime oder Voi zum Einsatz. Ebenso wie bei größeren Lieferradien auch Roller („Vespas“), vielfach bereits mit E-Antrieb. Auch die Zweiräder werden von den Herstellern in der Regel als Markenbotschafter genutzt, z.B. von Lieferando mit Bikes in Knallorange. Wolt und Uber Eats haben eine Kooperation mit dem schwedischen Hersteller Vässla abgeschlossen, der markante E-Bikes mit hohem Wiedererkennungseffekt anbietet. ...ff

 

 

  

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