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Grundsteuerreform: Neue Steuererklärung für Immobilieneigentümer kommt

Top hotel - 2021-12 - Seite 25-: 2025 soll die vom Bundesverfassungsgericht eingeleitete Grundsteuerreform umgesetzt werden. Ab dann wird der bisherige Einheitswert durch einen neuen Grundsteuerwert ersetzt. Was das für Immobilieneigentümer bedeutet, erklärt Achim Bulander von ETL Adhoga. > Lange Jahre war sie im Gespräch, nun soll sie endgültig neu berechnet werden: die Grundsteuer, die jeder Immobilieneigentümer in Deutschland jährlich an das Finanzamt zahlen muss und die bisher noch auf Einheitswerten aus den Jahren 1964 (West) beziehungsweise 1935 (Ost) beruhte. Dass diese Werte bei der aktuellen Preisentwicklung für Grundbesitz nicht mehr den tatsächlichen Werten entsprechen, ist nicht überraschend. Die vom Bundesverfassungsgericht eingeleitete Grundsteuerreform soll daher 2025 umgesetzt sein. Zu diesem Zeitpunkt wird dann der bisherige Einheitswert durch einen neuen Grundsteuerwert ersetzt. Die Länder haben für die Berechnung die Wahl zwischen dem Bundesmodell und einem Sonderweg. Von Feinheiten abgesehen bedeutet dies, dass alle Grundstücke nunmehr hinsichtlich ihrer Grundstücksfläche, dem Bodenrichtwert zum 1. Januar 2022, der Immobilienart, der Nettokaltmiete, der Gebäude- und Wohnfläche und dem Baujahr neu bewertet werden müssen, um den neuen Grundsteuerwert zu ermitteln. Danach erfolgt wie bisher auch die Feststellung des Grundsteuer-Messbetrages und daraus resultierend die Festsetzung der Grundsteuer. Aktuell erstellt die Finanzverwaltung die neuen Erklärungsvordrucke und setzt diese als Steuererklärung im Elster-Portal um, denn grundsätzlich muss die Steuererklärung elektronisch übermittelt werden. Zum 1. Juli 2022 soll die Möglichkeit zur Erfassung und Übermittlung der Steuererklärung im Portal freigeschaltet werden. Grundstückseigentümern bleibt dann nur bis zum 31. Oktober 2022 Zeit, die Steuererklärung einzureichen. ...ff

 

 

  

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