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„Eine Chance, Boden gutzumachen“: Christian Sroka, Marketingverantwortlicher der Heimthafen Hotels

Top hotel - 2021-12 - Seite 39-: Christian Sroka verantwortet das Marketing für die Heimathafen Hotels. Der Verlust der 3rd-Party-Cookies stellt für ihn kein Problem dar. Seine Überzeugung: Hotelmarketing lebt ohnehin vom direkten Kontakt zu den Gästen. Tophotel: Herr Sroka, Ihre Häuser sind so unterschiedlich, dass hier nur wenig Synergien im Marketing entstehen, oder? Christian Sroka: Das stimmt so nicht ganz. Natürlich sind die Hotels sehr verschieden, aber sie gehören erkennbar zu einer Marke. Wir haben einen besonderen Stil. Insofern gibt es Synergien. Das betrifft zum einen die Marke insgesamt, zum anderen aber auch die Tatsache, dass viele unserer Gäste in unterschiedlichen Rollen unterwegs sind. Insofern können wir Teile der Zielgruppen eines Hauses auch für das Marketing für ein anderes Haus nutzen. Wie sieht der aktuelle Werbemix aus? Für die Marke machen wir Display-Werbung. Nicht in großem Umfang, aber ein bisschen. Und wir featuren in den Anzeigen in der Regel auch ein Hotel. Unser Schwerpunkt liegt aber klar auf Suchmaschinenwerbung und Social Media. Für uns geht es weniger um die persönlichen Merkmale des Einzelnen. Das ist eher Teil der CRM-Strategie (Customer Relationship Management, Anm. d. Redaktion). Bei der Werbung steht der Kontext im Mittelpunkt. Das ist entweder die Location, ein bestimmtes Thema oder der konkrete Zeitpunkt der Hotelrecherche. Das lässt sich auch ohne Third-Party-Cookies gut abbilden. Geben Sie auf Social Media auch Geld aus, oder kommunizieren sie nur organisch? Unser Schwerpunkt liegt klar auf der organischen Kommunikation. Das ist authentisch. Wir haben Hotels, die auch optisch stark rüberkommen. Und wir inszenieren Gästestimmen. Wenn ein Gast auf Social Media aktiv ist, verstärken wir das. ...ff

 

 

  

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