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Die Top-Tools der Digitalisierung - Thomas Corinth, Hotel Management an der IST-Hochschule

Top hotel - 2021-12 - Seite 40-43: Die Top-Tools der Digitalisierung Mit welchen digitalen Anwendungen sollte sich jeder Hotelier beschäftigen? Wir haben Thomas Corinth, Lehrverantwortlicher und Dozent für die Bachelor-Studiengänge Hotel Management an der IST-Hochschule in Düsseldorf, um seine Einschätzung gebeten. > Das Thema IT ist komplex und von einer dynamischen Entwicklung geprägt. Immer mehr Tools kommen auf den Markt - doch ergeben sie auch Sinn für das eigene Unternehmen? Harmonieren sie im Gesamtsystem? Aus Sicht von Thomas Corinth ist es für Hoteliers zunächst einmal wichtig, einen Plan über alle Prozesse zu haben und darauf aufbauend systematisch eine individuelle, auf das eigene Konzept und die eigene Hotelwebsites sollten eine einfache sofortige Buchungsfunktion ohne vorherige Reservierungsanfrage bieten. Klientel abgestimmte IT-Grundstrategie zu entwickeln. „Die Kernprozesse müssen laufen. … Kernprozesse hinter den Kulissen > Da sind zunächst: das Property Management System PMS, das sämtliche Informationen rund um Reservierungen und Belegungen verwaltet; der Channel-Manager, der Daten zwischen dem PMS, IBE (siehe unten) und den OTA-Plattformen (Online Travel Agencys) wie Booking und Co. permanent abgleicht; und das Revenue Management, das unter anderem dazu beiträgt, die saisonal nachfragegerechten Optimum-Preise zu erzielen, beispielsweise unter Einbeziehung von Messeterminen, Ferienzeiten etc. … Pre-Stay > Die Suche nach Hotels findet mittlerweile überwiegend online statt. Zu den wichtigsten Maßnahmen zählen daher das Community- Management auf Social-Media-Kanälen sowie das dazugehörige Performance Marketing (Werbeanzeigen) und das Suchmaschinenmarketing mit Google Ads (SEA). „Mit bereits circa 50 Euro im Monat kann ein mittelständisches Hotel gutes Online-Marketing betreiben“, weiß Thomas Corinth und empfiehlt, „Social Media sehr kreativ zu denken. Menschen sind nicht nur auf Reise-Portalen zu erreichen“. … Stay > Warteschlangen an der Rezeption und jede Menge Papierkram werden nicht mehr toleriert. „Check-in und Check-out sollten so weit wie möglich erleichtert und daher digitalisiert werden. Das gilt insbesondere für Businesshotels“, sagt Thomas Corinth. Die Hinterlegung von Rechnungsdaten, automatisierte Meldescheine, smartes Türöffnen mittels Code und das Online-Zahlen zählen zum Portfolio des Machbaren. ...ff

 

 

  

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