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Coronapandemie im Erzgebirge: Raus aus der Imagekrise

AHGZ - 2021-49-52 - Seite 16-: Die staatlich verordneten Pandemie-Maßnahmen bringen den mühsam aufgebauten Tourismus in Eibenstock und in der Region zum Erliegen. Hoteliers, Touristiker und der Bürgermeister suchen nach Wegen, um die Branche zu retten > Bilder aus dem Erzgebirge sorgen derzeit nicht für positive Schlagzeilen. Mit einer Sieben-Tage- Inzidenz von 1554,6 (Datenstand laut RKI vom 5. Dezember 2021) stellt der Kreis zwar deutschlandweit keinen Rekord auf, aber Medienberichte von Montags- Spaziergängern, die gegen staatlich verordnete Corona-Maßnahmen protestieren, geben weiteren Anlass zur Sorge. Sicherheit für Gäste und Mitarbeiter: Dieses negative Image wollen Uwe Staab, Bürgermeister der Erzgebirgsstadt Eibenstock, Ralf Schibelius, Geschäftsführer der Hotel Am Bühl GmbH, Alexander Böhm, Geschäftsführer der Sachsen Incoming GmbH, und Roberto Fricker, Prokurist Badegärten Eibenstock GmbH, nicht unkommentiert im Raum stehen lassen. Doch die Gesamtsituation gibt Grund zu höchster Besorgnis. „Nach erfolgreichen Monaten, die wir nach einer achtmonatigen Schließung im Sommer und Herbst 2021 verzeichnen konnten, stehen wir wieder vor einem wirtschaftlichen Scherbenhaufen“, eröffnet Ralf Schibelius das Gespräch im Rahmen einer Videokonferenz. ... Den Blick nach vorn soll eine weitere Aktion lenken: Die Hotel Am Bühl GmbH klagt die gegen die Anordnung aus der sächsischen Corona-Notverordnung vom 19. November 2021, nach der touristische Übernachtungsbetriebe schließen mussten. „Der Dehoga Sachsen unterstützt das Verfahren fachlich und finanziell, weil wir gemeinsam mit der Klägerin prüfen lassen wollen, ob der gravierende Eingriff in die Geschäftstätigkeit der betroffenen Unternehmen angesichts der geringen Infektionsrisiken in Beherbergungsbetrieben überhaupt gerechtfertigt ist. Wir haben daran erhebliche Zweifel“, sagt Axel Klein, Hauptgeschäftsführer des Dehoga Sachsen. ... ff

 

 

  

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