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Bangen und Kämpfen / Anna-Maria und Michael Fäßler, Sonnenalp Ofterschwang

AHGZ - 2021-49-52 - Seite 4-5: Hier antwortet das Hotelier-Ehepaar auf die Fragen von Rolf Westermann zum Umgang mit der Krise, zur veränderten Unternehmenskultur und zu den Nachhaltigkeitszielen > ... Die Sonnenalp hat sich beeindruckend entwickelt, insbesondere auch in den vergangenen zehn Jahren mit einer Komplettrenovierung und dem Bau eines 16.000 Quadratmeter großen Wellnessparks. Wie ist das zu stemmen? Michael Fäßler: Die Sonnenalp ist seit Jahrzehnten ein sehr stabiles Unternehmen, was wir vor allem auch der tollen Arbeit meiner Eltern und Großeltern zu verdanken haben. Um die Sonnenalp aber auch in Zukunft weiter rentabel zu betreiben, war es klar, dass wir im großen Stil investieren müssen. Anna-Maria Fäßler: Die Komplettrenovierung lief über acht Jahre verteilt bei laufendem Betrieb. Dies war nicht immer einfach, hat uns das Stemmen der Investitionen aber leichter gemacht. Und nun strahlt die Sonnenalp heller denn je und zeigt uns, dass unser Mut richtig war und sich voll und ganz gelohnt hat. ... Wie schaffen Sie Klimaneutralität? Michael Fäßler: Wir nutzen die Energie unserer Solaranlagen, Ökostrom und eine Hackschnitzelanlage. Komplettiert wird unser Energie-Management von einem intelligenten Gebäudeleitsystem sowie Wärmerückgewinnungsverfahren. Anna-Maria Fäßler: Teil unserer Klimaneutralität sind aber natürlich auch unsere klimaneutralen Partner und vor allem auch unsere 170 Mitarbeiterwohnungen in direkter Umgebung zum Hotel, die unseren Mitarbeitern den Arbeitsweg mit dem Auto ersparen. Michael Fäßler: Ein über hundert Jahre gewachsenes Hotel wie die Sonnenalp komplett emissionsfrei zu führen, ist kurzfristig jedoch nicht realisierbar. Daher gleichen wir verbleibende Emissionen durch sinnvolle Investitionen in klimafreundliche Projekte aus. So haben wir haben uns für die Unterstützung eines UN-zertifizierten Projekts in Félou, Mali, entschieden. ... ff

 

 

  

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