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Architektur + Design: Zeitlos mit zehn bis 15 Prozent Highlights / Eltahmash Israr, Designbüros Roc. D.

Hotel&Technik - 2021-06 - Seite 30-33: Eltahmash Israr, Gründer und Geschäftsführer von Roc. D, ist Neurobiologe und Interior Designer. Im Interview erläutert er, welchen Komfort er für unverzichtbar hält, und warum Touch-Bedienung nicht immer die beste Lösung ist > Hotel+Technik: Herr Israr, bei der Konzeption Ihrer Interior Designs stellen Sie die Menschen in den Fokus. Was können Hotel-Einrichter davon lernen? Eltahmash Israr: Es gibt eine Menge cooler Design-Konzepte, Tendenz steigend. Dabei gerät aus meiner Sicht jedoch mitunter die Funktionalität zu sehr in den Hintergrund. Die Gäste möchten, so beobachte ich es immer wieder, zugunsten der Optik nicht auf Annehmlichkeiten verzichten. Sie möchten den Koffer abstellen und selbst bei kurzen Aufenthalten auspacken; eine reine Kleiderstange ist da eher kontraproduktiv. Sie möchten sich auch bequem hinsetzen können oder die Zentralschaltung am Bett haben, sodass sie nicht aufstehen müssen, um das Licht zu löschen. Gäste schätzen Privatsphäre, um sich auch ohne T-Shirt entspannt im Raum bewegen zu können, der natürlich nicht komplett einsehbar sein sollte. Welches sind weitere Faktoren, die für die Gäste von großer Bedeutung sind? Bettkomfort ist ein weiterer Aspekt von hoher Bedeutung. Warum beispielsweise nicht Matratzen mit zwei Härtegraden anbieten, die sich wenden lassen? Oder wie oft kommt es vor, dass man das Bad beim Duschen gleich komplett unter Wasser setzt? Ich finde: zu oft. Die Fliesen sollten trotz aller Style-Ansprüche zudem rutschfest sein. Und was nützen Armaturen, die sich über Touch bedienen lassen, wenn die meisten Menschen nach dem Hebel suchen? ... ff

 

 

  

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