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CHEFS TROPHY JUNIOR 2021: „Die Lammkeule wurde zum Stolperstein"

chefs - 2021-11 - Seite 58-59: Peter Schmidt, Chef der Jury CHEFS TROPHY JUNIOR 2021, über die Besonderheiten & Ergebnisse der sechsten Finalrunde, Pflichtzutaten wie Lammkeule und Stör und die besondere Praxisnähe des Wettbewerbs > Das sechste Finale um die CHEFS TROPHYJUNIOR liegt hinter uns. Wie fällt Ihr Fazit zum Wettbewerb und den Ergebnissen aus? Schmidt: Wir hatten diesmal ein extrem homogenes Teilnehmerfeld. Die Leistungsdichte der einzelnen Teams war sehr auffällig, und das schlug sich am Ende auch in den Ergebnissen nieder. Der Abstand zwischen dem ersten und dem fünften Team betrug nur 5,8 Punkte, wobei der Sieger gut zwei Punkte Vorsprung gegenüber dem übrigen Feld hatte. Zwei Teams lagen gerade mal drei Zehntel Punkte auseinander. Deshalb war es diesmal mehr als gerecht, einen ersten und vier zweite Plätze zu vergeben. chefs!: Wie gut sind die Teams grundsätzlich mit der Wettbewerbsaufgabe und dem Einsatz der Geräte klargekommen? Schmidt: Zentrale Anforderungen wie z.B. Organisation, Hygiene und den Einsatz von iCombi Pro und iVario Pro haben die Teams gut bewältigt. Jedoch wurde das Pflichtprodukt für den Hauptgang, die Lammkeule, für alle Teams zum Stolperstein. So gab es allein schon beim Auslösen deutliches Verbesserungspotenzial, bei allen Finalisten. Dabei gehörte das Auslösen samt einer fachgerechten Beurteilung der Einzelstücke und die Wahl des jeweils optimalen Garverfahrens zu den zentralen Aufgaben bei diesem Menügang. Für die Jury stellte sich da die Frage, wieviel Handwerk es noch sein darf bzw. sein muss. chefs!: Mit welchem Ergebnis? Schmidt: Wir hätten natürlich auch Lammrücken in den Warenkorb legen können, damit wären die Teams wohl besser zurechtgekommen. ...ff

 

 

  

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