· 

Wer jetzt investiert, kann in besseren Zeiten ernten / ECE-CEO Joanna Fisher

Food Service - 2021-11 - Seite 46-50: ECE-CEO Joanna Fisher berichtet, warum die Gastronomie in Shopping Centern noch hinterherhängt und was die Zukunft bringt. ECE steht für 200 Einkaufszentren mit 20.000 Läden und ist einer der wichtigsten Handelsvermieter Europas > Wie geht es der ECE und wie geht es Ihren Retail- und Gastro- Mietern? Der ECE geht es gut, weil der Lockdown vorbei ist. Wir sind froh, dass unsere Center wieder offen sind. Und den Einzelhändlern geht es gut, weil sie jetzt wieder ihre Kunden bedienen können. Finanziell betrachtet ist die Situation für alle weiterhin herausfordernd. ... Der stationäre Einzelhandel und damit auch die Einkaufszentren standen schon vor der Coronakrise vor massiven Herausforderungen, ihre Standorte zukunftsgerecht aufzustellen. Was muss ein Center heute haben? Das Gleiche wie schon vor 55 Jahren bei unserer Gründung: Ein Center muss als Mittelpunkt einer Agglomeration ein lebendiger Marktplatz sein, in dem sich Branchen versammeln, die von den Kunden nachgefragt werden. Heutzutage werden diese Angebote ergänzt durch Gastronomie, Entertainment-Angebote und Branchen, die bisher nicht in einem Shopping Center vertreten waren. ... Sie haben bei der ECE das Projekt Digital Mall vorangetrieben, das die physischen Warenbestände in den Malls digitalisieren und vermarkten soll. Wie läuft es? Die Digital Mall entwickelt sich gut. Mittlerweile sind fast 1.000 Stores in 62 Centern angeschlossen. Leider hat uns der Lockdown einen Strich durch die Rechnung gemacht. Im AEZ in Hamburg hatten wir mit 30 teilnehmenden Händlern und einem eigenen Logistiker einen Delivery Case gestartet, den wir unterbrechen mussten. Aber wir führen die Digital Mall und unser Joint Venture mit Otto auf jeden Fall fort. ... ff

 

 

  

Kommentar schreiben

Kommentare: 0