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Menschen der Branche: Der Engagierte - Daniel Schade ist neuer Präsident des Verbands der Köche Deutschlands (VKD

AHGZ - 2021-43/44 - Seite 30-: Die weiße Kochjacke gilt traditionell als das Symbol des Kochberufs. Daniel Schade, der neue Präsident des Verbands der Köche Deutschlands e.V. (VKD), will zwar einerseits Traditionen bewahren, andererseits aber auch festgefahrene Strukturen aufbrechen. Es ist für ihn nicht entscheidend, ob junge Leute bei einem Kochwettbewerb mit weißer oder dunkler Kochjacke kommen: „Hauptsache sie können kochen“, sagt er. Sein großes Ziel in seinem neuen Amt: „Ich will den Kochberuf voranbringen.“ Der 1984 in Rostock geborene Schade ist schon immer seinen eigenen Weg gegangen. Bereits während seiner Schulzeit jobbte er als Küchenhilfe in einem Restaurant in Diedrichshagen. „Das hat mir unheimlich viel Spaß gemacht“, erzählt er. Und insofern war sein Berufswunsch nach der 10. Klasse klar: „Ich wollte Koch werden.“ … Lehre an der Ostsee, Stationen in Berlin > Mit 16 Jahren begann er eine Kochlehre im Hotel Neptun in Warnemünde, ein Betrieb mit damals 26 Köchen und 21 Azubis. „Ich habe immer gern in der kalten Küche gearbeitet“, blickt Schade zurück. Allerdings lastete ihn die Ausbildung nicht komplett aus, weshalb er zusätzlich im Kurhaus Warnemünde jobbte. Dort arbeitete er nach Abschluss seiner Lehre weitere drei Monate als Chef de Partie. 2003 zog es ihn dann in die Hauptstadt Berlin, wo er im Kempinski Hotel Bristol, in der Kaffeestube im Nikolaiviertel und im Palazzo von Hans-Peter Wodarz arbeitete. 2008 trat er im Hotel & Restaurant Matzbach seine erste Stelle als Küchenchef an - eine Position, die ihn persönlich allerdings an seine Grenzen brachte. „Ich wollte da raus“, blickt er zurück. Getreu seinem Motto „Ganz oder gar nicht“ habe er sich in der Position aufgerieben. „Es bestand durchaus die Gefahr, daran kaputt zu gehen“, sagt er. ...ff

 

 

  

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