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Hotelgastro + Technik: Weniger Pain Points durch Automatisierte Prozesse - Pierre Nierhaus

Hotel&Technik - 2021-05 - Seite 1016-: Gastrotechnik: Herr Nierhaus, „Wir machen Ihre Gastfreundschaft profitabel - gerade jetzt..." heißt es auf Ihrer Website www.nierhaus.com. Spielen Service-Roboter in der Küche, an den Theken, in den Gasträumen dabei künftig aus Ihrer Sicht auch eine Rolle? Pierre Nierhaus: Gastgeberschaft - gerade bei individuellen Hotels - muss persönlich bleiben. Aber: Bei allem, was nicht in direktem Gastkontakt ist, was dem Gast keinen emotionalen Mehrwert bringt, muss digitalisiert werden, wo immer es möglich und sinnvoll Ist. Vor allem bei den Abläufen hinter den Kulissen. Zurzeit wird weltweit viel mit selbstlernenden Systemen (Kl) und „mechanischen Automatisierungen" experimentiert, Vorreiter ist Asien, allen voran China und Japan. Wo liegen besondere Potenziale? In der Küche gibt es Immer mehr komplexe Abläufe, die durch Einzelgeräte erledigt werden. Diese Roboter sehen aber nicht wie Menschen aus, wie manche erwarten. Eher handelt es sich um programmierbare Arme, wie man sie aus der Industrieproduktion kennt. So werden beispielsweise Burger gebraten und gewendet. In der Bikini Mall in Berlin gibt es einen Barista-Roboter, in San Francisco bereitet ein Roboter Wok-Gerichte im Restaurant „Spice" zu. Auch das „Spyce Robot Restaurant" in Bos ton könnte als Blaupause für ein optimiertes Hotelrestaurant dienen. Darüber hinaus sind Warenlieferungen innerhalb der Hotels - Stichwort Room Service - ein ernstzunehmendes Robotik-Thema. ...ff

 

 

  

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