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Digitalisierung #5: Update zum digitalen Meldeschein

Gastgewerbe-Magazin - 2021-05 - Seite 1016-: Bereits seit 2020 soll der digitale Meldeschein die Prozesse an der Hotel- Rezeption verschlanken und beschleunigen. Nach einem holprigen Start dank bürokratischer Hürden scheint der Weg nun frei zu sein. Was derzeit erlaubt ist und wo die Grenzen liegen. > Im vergangenen Jahr ist zum 1. Januar das Dritte Bürokratieentlastungsgesetz (BEG III) in Kraft getreten, die besondere Meldepflicht in Beherbergungsstätten für digitale Lösungen wurde damit umgesetzt. Zusätzlich wurde ein digitales Meldeverfahren eingeführt, bei dem die Authentifizierung nicht mehr über die eigenhändige Unterschrift, sondern sichere Alternativen erfolgt. Die Nutzung einer digitalen Unterschrift, wie zum Beispiel bei Paketdienstleistern, wurde nicht gestattet. Der digitale Meldeschein soll datenschutzkonform eine sichere Alternative zur Weiterleitung der Meldedaten darstellen. … Die Überprüfung durch die Kreditkarte des Gastes über die „starke Kundenauthentifizierung“, SCA (Strong Customer Authentication). Die Daten müssen ein Jahr im PMS des Hotels gespeichert werden. Auch der elektronische Personalausweis kann dank des integrierten Chips zur Identitätsprüfung herangezogen werden. Dafür muss die beherbergte Person einer Erfassung der Daten unter Nutzung des elektronischen Identitätsnachweises des Personalausweises zustimmen. Nach Einsichtnahme in die ausgelesenen Daten muss der Gast über die Eingabe der PIN zustimmen. Hotelseitig muss ein entsprechendes Kartenlesegerät angeschafft sowie die nötigen digitalen Schnittstellen integriert werden, der Gast muss seine Ausweis-PIN parat haben. Die dritte Möglichkeit bietet die Online-Ausweisfunktion, über die der Gast von überall aus identifiziert werden kann. Doch auch hier muss die entsprechende Technik in Form eines Kartenlesegerätes oder eines Smartphones mit entsprechender App vorhanden sein. …ff

 

 

  

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