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Bilanz 2020: HGK trotz Krise im Plus

AHGZ - 2021-41/42 - Seite 18-: Die Einkaufsgenossenschaft verliert zwar deutlich an Umsatz, schreibt aber dennoch schwarze Zahlen. >Bei ihrer digitalen Generalversammlung hat die HGK, Deutschlands größte Einkaufsgenossenschaft für das Gastgewerbe, gezeigt, dass sich durch eine starke Gemeinschaft und gezielte Einsparungen auch ein Krisenjahr gut meistern lässt. Zwar sank der zentralregulierte Umsatz coronabedingt auf 275 Mio. Euro. Mit rund 740.000 Euro habe man aber ein vor dem Hintergrund der Pandemie gutes Jahresergebnis erzielt, so das Unternehmen, das seinen Sitz in Hannover hat. Vorstandsvorsitzender Urban Uttenweiler appellierte an die Mitglieder, die Förderleistungen der Hotel- und Gastronomie-Kauf noch umfassender zu nutzen, um sich bei den stark wachsenden Kapazitäten im Markt gegenüber dem Wettbewerb zu stärken. Die HGK habe sich während der Pandemie als sehr krisenfest erwiesen und die Weichen für eine erfolgreiche Zukunft gestellt, betonte Aufsichtsratsvorsitzender Hans-Hubert Imhoff. Zur Sicherung der Liquidität hat die Einkaufsgenossenschaft zu Beginn der Pandemie sofort ein erstes Notprogramm aufgesetzt, zu dem ein Stopp aller nicht notwendigen Investitionen und die Einführung von Kurzarbeit gehörten. „Trotz Krise war die Zahlungsmoral unserer Mitglieder sehr gut“, hob Urban Uttenweiler hervor. Die HGK habe ihre Verbindlichkeiten bei Lieferpartnern pünktlich bezahlen und ihre Marktfunktion selbst in dieser schweren Branchenkrise erfüllen können. Sogar neue Mitglieder seien dazugekommen. ...ff

 

 

  

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