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„Der VKD soll eine Marke werden" - Daniel Schade, neuer Präsident des VKD

Küche - 2021-10 - Seite 72-75: Am 19. September wurde Daniel Schade auf der Mitgliederversammlung des Verbands der Köche Deutschlands e. V. zum neuen Präsidenten gewählt. Wir haben den 37-jährigen Berliner, im Hauptberuf Küchenleiter der Tannenhof Berlin-Brandenburg gGmbH, direkt nach der Verkündung des Wahlergebnisses in Frankfurt interviewt. > Schade. Wie fühlen Sie sich als neuer Präsident des Verbands der Köche Deutschlands? DANIEL SCHADE: Ich bin jetzt erleichtert. Also der Zeitraum zwischen dem Online-Wahltag Ende August und derVerkündung des Wahlergebnisses heute am 19. September war schon lang. Die ersten zwei Wochen war das alles noch ein bisschen fern, aber in der letzten Woche wurde die Anspannung immer größer. Jetzt ist die Gewissheit da. Ich freue mich auf das Amt, ich gehe mit viel Respekt daran. Und ich weiß, dass viel Arbeit vor uns liegt. Ein bisschen enttäuscht bin ich allerdings über die geringe Wahlbeteiligung. Also rund 500 Mitglieder von knapp 7.000 Wahlberechtigten, das ist dann schon enttäuschend. Was könnten denn Gründe für die geringe Wahlbeteiligung gewesen sein? Ich kann mir momentan nicht wirklich erklären, woran es lag. Wir hatten ja zum ersten Mal eine Onlinewahl, das wurde 2017 mit der Satzungsänderung beschlossen. War es mangelndes Interesse oder schlicht der Zahn der (digitalen) Zeit? Ich weiß es nicht. Aber ich bin überzeugt, dass wir seitens der Kommunikationsabteilung des Verbandes, aber auch seitens KÜCHE unwahrscheinlich viel im Rahmen des Wahlkampfesgetan haben. Ich habe den Wahlkampf noch nie zuvor so nah und vor allem live wahrgenommen. Wir haben erstmals Live-Debatten via Streaming organisiert — die Kandidat* innen haben eigene Videos gedreht und veröffentlicht. … Was ist das wichtigste Ziel, das Sie sich für Ihre Amtszeit gesetzt haben? Mein erklärtes Ziel ist, gemeinsam mit den Kolleg* innen den Verband zu stärken, ihn wieder groß zu machen, damit wir auch gehört werden. Der VKD soll eine Marke werden. Wir wollen Einfluss haben - auch indem wir mit anderen Verbänden zusammenarbeiten, wie zum Beispiel der NGG, dem Dehoga, mit den Jeunes Restaurateurs, mit Euro-Toques und so weiter. … In einer neuen Amtszeit zählen die ersten Monate ganz besonders. An welchen konkreten Ergebnissen möchten Sie sich in sechs Monaten von den Mitgliedern messen lassen? Ich möchte, dass wir uns in fünf Monaten auf der nächsten Intergastra perfekt präsentieren. In Planung ist dort auch die nächste Berufsschullehrerkonferenz. … ff

 

 

  

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