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IHG-Manager Mario Maxeiner: "Robust durch die Krise"

Cost & Logis - 2021-08 - Seite 2-3: Mario Maxeiner ist Managing Director Northern Europe der InterContinental Hotels Group (IHG). Im Interview spricht er über Markenstrategie, Wachstumspläne und die Hotellerie in Zeiten der Pandemie. > Herr Maxeiner, als wir uns das letzte Mal Anfang 2020 unterhielten, sah die Welt auch in der Hotellerie noch ganz anders aus. Wie sehr hat die Pandemie ihre Wachstumsstrategie beeinflusst? Wir sind mit dem ersten Halbjahr sehr zufrieden, haben die Widerstandsfähigkeit des Unternehmens in den vergangenen 18 Monaten unter Beweis gestellt und sind robust durch die Krise gekommen. Das führte in den ersten sechs Monaten des Jahres zu einem Betriebsgewinn von 188 Millionen US-Dollar (plus 262 Prozent gegenüber 2020). Durchschnittliche Belegung und Preise haben sich im zweiten Quartal in allen Regionen verbessert. Im Juli erreichten fast die Hälfte unserer Hotels einen RevPAR über dem Niveau von 2019. In den USA waren es sogar fast 60 Prozent. Zu den europäischen Märkten, auf denen wir wachsen wollen, gehören Russland, die Iberische Halbinsel und die Türkei. Zu den wachstumsstarken Ländern zählen Polen und Italien. Wir bauen unser Geschäft weiter aus, haben im ersten Halbjahr 2021 132 Hotels eröffnet, kommen damit auf weltweit fast 6.000 Häuser. Außerdem haben wir Verträge für mehr als 200 Hotels unterzeichnet. … Welche Geschäftserwartungen haben Sie für den kommenden Winter im Hinblick auf die vierte Corona-Welle? Wir haben erkannt, dass die Erholung in den einzelnen Regionen unterschiedlich ausfallen wird - und genau das sehen wir auch. In einigen Regionen bleibt die Lage schwierig, während andere sich öffnen oder fast wieder auf dem normalen Niveau sind. Die Freizeitgestaltung im Inland bleibt der größte Motor der Erholung. Die Verbraucher sagen uns, dass sie sehr zuversichtlich sind, wieder auf Reisen gehen zu können. Einige Märkte vermelden Rekordbelegung. Unverzichtbare Geschäftsreisen waren der Schlüssel für unsere Widerstandsfähigkeit auf dem Höhepunkt der Pandemie. Bereits jetzt verzeichnen wir wieder mehr Gruppenaktivitäten und Buchungen von Unternehmen. ...ff

 

 

  

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