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Köche und ihre Hobbys Carsten Dawurske

chefs - 2021-10 - Seite 66-: Ein bekanntes Sprichwort sagt: Ein Leben ohne Hunde ist möglich, aber sinnlos. Und auch für mich gehören Hunde einfach dazu. Meine Frau teilt meine Leidenschaft. Seit 25 Jahren schon haben wir Gordon Setter an unserer Seite - aktuell zwei Rüden namens Paddy vom Pulserdamm und Soldier of Love Black Lofty, genannt Sol. Sie sind jetzt drei und sechs Jahre alt. Mich begeistern das Aussehen, das Wesen und die Individualität der schottischen Rasse. Die Hunde können richtige Sturköpfe sein. Sie zur Kooperation zu gewinnen und echte Partner aus ihnen zu machen, das ist es, was mich reizt. Gordon Setter wurden für die Jagd gezüchtet. Die Kunst liegt darin, ihren Jagdinstinkt zu bändigen. Das erfordert sehr viel Erziehungsarbeit. Mit der Schleppleine absolvieren wir tägliche Trainingseinheiten. Vor allem der Rückruf mit Pfeife und Kommandos muss ständig geübt werden. Die Herausforderung: Man muss interessanter für den Hund sein als die potenzielle Beute. Eine Aufgabe, die bei einem Jagdhund leider nicht immer zu 100 Prozent gelingt, vor allem, wenn die Reize, Beute zu jagen, zu stark werden. Deshalb gibt es Freilauf nur auf Freiflächen, die leichter zu kontrollieren sind. Während der Brut- und Setzzeit im Frühjahr bleiben die Hunde an der Leine. Wenn ich mit meinen Hunden zu Fuß oder mit dem Fahrrad unterwegs bin, ist für andere Gedanken kein Platz. Ich muss hellwach sein, meine Tiere beobachten und vorausschauend agieren. Das entspannt mich ungemein. …ff

 

 

  

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