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Konzepte: Alles auf grün - Beets & Roots und Pottsalat

Food Service - 2021-10 - Seite 22-25: Wachstumshungrig und doch nachhaltig, digital und datengetrieben - die beiden jungen Konzepte Beets & Roots und Pottsalat haben viel gemeinsam. Zwei Senkrechtstarter und ihre Ambitionen. > Wir wollen der Champion für nachhaltiges und gesundes Essen in Europa werden - so die klare Vision des vor gerade einmal fünf Jahren gestarteten Berliner Unternehmens Beets & Roots. In konkrete Ziele übersetzt heißt das: 75 Restaurants bis 2026 und Klimaneutralität. So steht es auf der Webseite des Healthy Food Brands, das seine Kunden mittlerweile an acht Standorten in vier deutschen Großstädten bedient, beliefert und becatert. „Um das Ziel zu erreichen, brauchen wir eine Wachstumsfinanzierung“, sagt Jung-Unternehmer Max Kochen, der das Konzeptgemeinsam mit Sternekoch Andreas Tuffentsammer erdachte und führt. Überzeugt hat die Formel bereits namhafte Investoren: 2019 stiegen mit Mirko Silz, CEO der FR L’Osteria SE, und Ex-Vapiano-Vorstand Silvio Beiler zwei erfahrene Branchen-Manager ein. Mit an Bord ist außerdem die Berliner Beteiligungsgesellschaft Comvest Holding. 76 Prozent von Beets & Roots liegen derzeit noch in den Händen von Tuffentsammer, Kochen und dessen Familie. Nun soll die Community einsteigen. Seit Mitte September läuft eine Crowdfunding-Kampagne. Jeder, der von Zielen und Konzept überzeugt ist, kann investieren. Für 160 Euro gibt es einen Token - einen virtuellen Unternehmensanteil. … „Das Thema Nachhaltigkeit hat für unsere Klientel einen hohen Stellenwert“, beobachtet Kochen. Im vergangenen Jahr hat die Marke bereits Rindfleisch von der Karte genommen, um den Carbon Foot Print ihrer Produkte zu senken. … Im selben Jahr wie das Berliner Konzept Beets & Roots wurde - viel weiter westlich in der Republik - noch eine andere grüne Formel zum Leben erweckt. Pottsalat ist das Baby der drei jungen Gründer Alexandra Künne, Pia Gerigk und Ben Küstner. „Die Grundidee entstand aus der Erkenntnis, wie schwieriges ist, sich am Arbeitsplatz gesund zu ernähren - zumindest jenseits der Trendmetropolen“, sagt Küstner. „Wir wollten aber nicht nur eine Salatbar aufmachen, sondern einen Lieferdienst, der digital vermarktet.“ ...ff

 

 

  

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