· 

Privathotellerie: Individualität ist schwer zu skalieren

AHGZ - 2021-37/38 - Seite 10-: Frank Marrenbach, Althoff-Gesellschafter und Geschäftsführer, erläutert beim DHK 2021, warum er davon überzeugt ist, dass sich Privathoteliers gegenüber den großen Ketten behaupten können. > ie derzeit von den großen internationalen Hotelketten verkündeten Expansionspläne könnten Privathoteliers Im Grunde schon einschüchtern, so Frank Marrenbach zum Einstieg. Der Althoff-Miteigner und Geschäftsführer sprach auf der Bühne des Deutschen Hotelkongresses im Interconti Berlin über Zukunft und Erfolgsfaktoren der Privathotellerie. Ob IHG oder Steigenberger, die Wachstumsziele der großen Player, die diese ebenfalls auf der DHK-Bühne bekräftigt oder gar erhöht hatten, sind imposant. Trotzdem zweifelt der Hotelier, der selbst schon lange Privathotelier - im Sinne von Gesellschafter - sein wollte, nicht an der Zukunftsfähigkeit des Segments. Mehr als drei Marken sollen es nicht werden > Sein Wechsel von der Oetker Collection zu Corona brachte eine Startphase unter erschwerten Bedingungen mit sich. Aber das Kongress-Motto „Mut tut gut!“ unterschreibt Marrenbach eben auch. Er sieht etliche Aspekte, mit denen die Privathotellerie sich neben der Kettenhotellerie behaupten kann. Vor allem mit Individualität kann der Privathotelier punkten. „Individualität zu skalieren, ist alles andere als einfach“, hält er fest. Und: „Individualität ist kein Privileg der 5-Sterne-Hotellerie!“ Das soll auch die Namensänderung bei der eigenen Marke Ameron unterstreichen, die nun als Ameron Collection firmiert. Alle Häuser sind Story-Hotels, die Bezug auf den jeweiligen Standort nehmen, sei es die Speicherstadt in Hamburg oder Schloss Neuschwanstein im Allgäu. Außerdem führt Marrenbach mit der Althoff-Gruppe die Ursprungsmarke Althoff sowie die junge Lifestylemarke Urban Loft. ...ff

 

 

  

Kommentar schreiben

Kommentare: 0