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Hotelmarkt: Stuttgart in Wartestellung

AHGZ - 2021-37/38 - Seite 6-: Der Hotellerie am Neckar fehlt durch Corona viel Geschäft. Seit April dieses Jahres geht es zwar wieder aufwärts, aber zugkräftige Veranstaltungen wie Weindorf und Cannstatter Volksfest werden vermisst. > Anders als für andere Städte war das Vor-Corona- Jahr 2019 für Stuttgart nicht mit Rekordzahlen in der Hotellerie verbunden. Das zeigen die Daten, die Fairmas und STR der ahgz exklusiv zur Verfügung stellen. Nach drei starken Wachstumsjahren, in denen der RevPar (Erlös pro verfügbarem Zimmer) um 5 Prozent (2018) bis 11,5 Prozent (2016) gestiegen war, brachte 2019 den Hotels am Neckar erstmals wieder ein Minus bei den Kennzahlen ein. Allerdings kann man die leichten Rückgänge von damals nun im Rückblick als eine vergleichsweise harmlose Konsolidierung ansehen. Die Belegung betrug 2019 im Durchschnitt 71,6 Prozent, was im Vergleich zum Vorjahr einem Minus von 0,6 Prozent entsprach. Der Netto- Zimmerpreis lag bei 105,90 Euro (-2%), und der RevPar erreichte 75,8 Prozent (-2,6%). Verglichen mit dem Folgejahr waren das freilich die reinsten Traumwerte. 2020 brachte es im Durchschnitt auf nicht mehr als 25,9 Prozent Belegung, was einem Einbruch um fast 64 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Der Zimmerpreis gab mit 93,60 Euro lediglich um 11,6 Prozent nach. Der RevPar schrumpfte im Jahresvergleich um mehr als zwei Drittel auf 24,20 Euro. Wie sich das Geschäft für die Stuttgarter Hoteliers typischerweise gestaltete, zeigt bezogen auf die Wochentage für 2020 die unten stehende Grafik. ...ff

 

 

  

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