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Hotelier des Jahres 2021 - Deutscher Hotelkongress: Bereit fürs New Normal

AHGZ - 2021-37/38 - Seite 1076-1083: Am 6. September fand im Intercontinental Hotel Berlin der Deutsche Hotelkongress statt. Nach Pandemie und Lockdowns setzt das Event starke Zeichen. „Mut tut gut!“ lautete das Motto der Veranstaltung, die als „Special Edition“ ausverkauft war. > Endlich wieder live, wenn auch nicht wie sonst zum Jahresauftakt - und mit weniger Plätzen, als sich alle gewünscht hätten: „Mut tut gut!“ lautete das Motto. Wandel, Umbrüche und Chancen bestimmten die Themen des diesjährigen Branchenevents. Pandemiebedingt trafen sich die Hoteliers nicht zum Jahresauftakt, sondern erst Anfang September im Interconti Berlin. Die Corona-Beschränkungen und das Sicherheitskonzept führten dazu, dass nur rund 350 Teilnehmer bei der Anmeldung berücksichtigt werden konnten, und der Kongress wurde auf einen Tag verkürzt anstelle der üblichen zwei. … Digitalisierung, die Positionierung für neue Zielgruppen, mehr Einnahmen und Gewinn durch Revenue Management und der allgegenwärtige Mangel an guten Mitarbeitern sind Themen, die auch langfristig entscheidend sind und jetzt schon angegangen werden müssen, um sich richtig für die Zukunft aufzustellen. … Jede Menge „Kleingedrucktes“ tut der Freude keinen Abbruch > Den Kongress eröffnete Rolf Westermann von der ahgz-Chefredaktion zusammen mit Moderatorin Ilka Groenewold. Es gebe „jede Menge Kleingedrucktes“ zu beachten, wiesen sie die Gäste auf die bestehende Maskenpflicht hin. Dann gehörte die Bühne sogleich dem Fachprogramm: Fairmas-Geschäftsführer Niels Schröder präsentierte zum Auftakt aktuelle Zahlen zur Hotel- Performance in Deutschland. Demnach ist die Auslastung der Hotels im Sommer im Jahresvergleich fast überall deutlich gestiegen. So betrug die Belegung im Juni, Juli und August im Durchschnitt in Hamburg 49 Prozent (Sommer 2020: 39 %). … In Österreich sei der Fachkräftemangel wie in Deutschland ein Thema, bestätigte Michaela Reitterer. Die Fachkräfte, die in Deutschland fehlten, seien jedenfalls nicht in Österreich. Dort hätten nämlich 50 Prozent aller Betriebe noch nicht wieder alle Mitarbeiter beisammen. Für Lindner ist auch wichtig, dass künftig überhaupt genug potenzielle Arbeitskräfte im Land sind. „Wir brauchen bis zu 400.000 qualifizierte Einwanderer. Die Politik muss das regeln“, so der IHA-Chef. …ff

 

 

  

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