· 

Effizient und nachhaltig filtern: Wasseraufbereitung - water+more by BWT

Küche - 2021-08/09 - Seite 96-97: Wenn die Wasseraufbereitung in der Profiküche nicht stimmt, kann sich das nicht nur auf den Geschmack der Speisen auswirken, sondern auch hohe Reparatur- und Servicekosten zur Folge haben. Wir haben mit dem gelernten Koch Constantin Friedrich, bei BWT water+more für den technischen Vertrieb und Support verantwortlich, über den richtigen Einsatz von Wasserfiltern gesprochen. > Küche: Herr Friedrich, Wasser ist nicht gleich Wasser - welche Folgen kann es in der Profiküche haben, wenn die Wasserqualität nicht stimmt? Constantin Friedrich: Küchengeräte ist die Wasserqualität elementar wichtig und nichts ist schlimmer als ihr Stillstand. Mehr als 90 Prozent aller Ausfälle von Küchengeräten sind durch einen Schaden bedingt, der durch mangelnde Wasserqualität verursacht wurde. Mit der optimalen Wasserqualität lassen sich Geräteausfälle reduzieren und die Effizienz steigern. Was können wir uns unter optimaler Wasserqualität in der Küche vorstellen? Optimale Wasserqualität bedeutet kompromissloser Maschinenschutz, unabhängig von der Rohwasserqualität. Optimal bezieht sich das auf den konkreten Anwendungsbereich und die lokale Wasserqualität. Filtrationslösungen berücksichtigen beides individuell. Bei hohen lokalen Salzgehalten kommen beispielsweise kompakte Umkehrosmoseanlagen zum Einsatz, insbesondere bei hohen benötigten Wassermengen. Bei geringen Mengen und niedrigeren Salzgehalten können auch spezifische Filterkerzen verwendet werden, mit dem Ziel, Kosten zu minimieren und das Wasser nur genau so aufzubereiten, wie es unmittelbar notwendig ist. … Und was genau muss bei der Wahl des Filters beachtet werden? Wichtig ist die jeweilige Anwendung, also das Endgerät - man muss wissen, wofür man das Filtermedium braucht. Ein Beispiel: Das Wasser in einer Spülmaschine muss aufgrund der Arbeitsweise andere Anforderungen erfüllen als das Wasser für einen Kombidämpfer. Durch die unterschiedlichen Temperaturen bei den Arbeitsprozessen der Geräte hat das gefilterte Wasser verschiedene Ansprüche zu erfüllen. In einem Kombidämpfer soll es weich genug sein, um beim Verdampfen bei über 110 °C keine Reste von Salzen zu hinterlassen, jedoch wiederum gesättigt genug sein, um keine Schäden an metallischen Oberflächen (Korrosion) im Gerät zu verursachen. ...ff

>>> Branchen: Technik > Haustechnik und Sicherheit > Wasserbehandlung

 

 

  

Kommentar schreiben

Kommentare: 0