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Steuertipp: Die hohe Kunst der Bewirtungsrechnung

Top hotel - 2021-09 - Seite 23-: Seitdem es für Bewirtungsrechnungen und Barbelege die Pflicht gibt, eine TSE zu nutzen - wenn auch noch mit Ausnahmen -, gehen damit verschärfte Anforderungen einher. Steuerberaterin Christiane Figge erläutert, welche Angaben auf den Quittungen nicht fehlen dürfen und was sich ab 2023 ändert. > Gastronomen und Hoteliers müssen gegenüber ihren Gästen ganz besonders auf die Abrechnung achten. Das gilt nicht erst, seit zum 1.Januar 2020 die verpflichtende Nutzung einer zertifizierten technischen Sicherheitseinrichtung (TSE) eingeführt wurde. Insbesondere, wenn der Gast selbst aus geschäftlichem Anlass seine Kunden in einem Restaurant bewirtet, wird er penibel darauf achten, dass der Bewirtungsbeleg auch alle Anforderungen enthält, die beim steuerlichen Abzug von Bewirtungsaufwendungen gelten. Denn für diese Aufwendungen gilt nicht nur ein Betriebsausgabenabzugsverbot von 30 Prozent des Rechnungsbetrages. Nein, es werden auch erhöhte Anforderungen an den Bewirtungsbeleg gestellt, um die Aufwendungen zumindest teilweise steuerlich geltend machen zu können. So müssen vom Bewirtenden beispielsweise die Teilnehmer und der Anlass der Bewirtung vermerkt werden. Aber auch an den Gaststättenbeleg selbst stellen sich erhöhte Anforderungen, die jeder Gastronom zu beachten hat. Nach Meinung der Finanzverwaltung müssen Rechnungen aus der Gaststätte für den steuerlichen Abzug zwingend elektronisch erstellt werden, obwohl es hierfür im Grunde gar keine Rechtsgrundlage gibt. Doch auch wer eine elektronische Registerkasse verwendet, ist bei weitem nicht auf der sicheren Seite. Denn die Anforderungen an elektronische Registrierkassen wurden bekanntlich immer weiter verschärft (TSE). ...ff

 

 

  

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