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Markenhotels: 25hours - Hotels sind Liebesgeschichten“ Rolf Westermann stellt 7 Fragen an die 4 Gründer

AHGZ - 2021-35/36 - Seite 10-11: 1. Was empfinden Sie beim Abschied von 25hours? Kai Hollmann: Ich sehe es mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Die Veräußerung ist mir nicht leichtgefallen. Aber ich fand immer schon, diese Marke muss in die Welt hinaus. Es ist besser, jetzt loszulassen - und dann geht die Marke richtig ab. Christoph Hoffmann: Ich bin ja weiterhin für das Unternehmen tätig, deshalb fühlt es sich nicht so radikal an. Ich werde in mich hineinhorchen, wie es ist, wenn man nicht mehr im Driver-Seat sitzt. Prof. Stephan Gerhard: Ich bin auf 25hours stolz. Das schmerzt natürlich, wenn man das abgibt. Aber wenn etwas teuer verkauft wird, was man aufgebaut hat, dann ist das eine gute Sache. 2. Welchen Sinn hat das Leben ohne 25hours? Christoph Hoffmann: Ich habe mich immer verpflichtet gefühlt, das Unternehmen nach vorn zu bringen. Nun bin ich am Suchen, wie es weitergeht. Wie nach einer tollen Wanderung, die jetzt zu Ende ist. Einerseits erleichtert und befreit, aber es stellt sich die Frage, wohin wandert man als nächstes. Kai Hollmann: Ich mache die Superbude weiter, es gibt genügend Projekte. Ardi Goldman: Ich habe beschlossen, der Gesellschaft als Unternehmer den Rücken zu kehren. … u.a. … 5. Welches Hotel würden Sie so nicht noch einmal machen? Ardi Goldman: Paris, weil es ohne Erdgeschoss ist. Aber wir waren gierig aufs Ausland. Christoph Hoffmann: Ich würde alle nochmal machen. Auch wenn nicht jedes der Idealvorstellung entspricht. Jedes Hotel hat dazu beigetragen, dass wir es nächstes Mal besser gemacht haben. Prof. Stephan Gerhard: Der Standort Düsseldorf ist schwierig. Das Hotel selbst, das Tour, ist allerdings super geworden. Kai Hollmann: Ich bin mit allen Häusern einverstanden. ...ff

 

 

  

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