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Hotelmarkt: München geht voran

AHGZ - 2021-35/36 - Seite 12-: Die Hotels an der Isar haben im Juli im Vergleich zum Vorjahr die höchsten Zuwächse bei den Kennzahlen erzielt. > Der Juli war der erste Monat in diesem Jahr, in dem Hotels in ganz Deutschland nach dem Ende des zweiten Lockdowns durchgehend wieder Touristen beherbergen durften. Die meisten Bundesländer hatten Ende Mai, um Pfingsten herum, den Startschuss für den Restart der Freizeithotellerie gegeben, in der Hauptstadt aber ging es erst in der zweiten Juniwoche wieder los. Im Juli 2021 ist auch eine gewisse Vergleichbarkeit zum Vorjahresmonat gegeben, in dem ebenfalls aus Freizeitgründen gereist und im Hotel übernachtet werden dufte. Die Zahlen, die Fairmas und STR der ahgz exklusiv zur Verfügung gestellt haben, zeigen für den Juli dieses Jahres deutschlandweit eine deutlich bessere Hotel-Performance als noch vor einem Jahr. So betrug die durchschnittliche Belegung in diesem Juli 41,9 Prozent und lag damit 21,8 Prozent höher als im Juli 2020. Wenig verändert hat sich im Jahresvergleich hingegen der durchschnittliche Netto- Zimmerpreis. Dieser steig leicht um 0,6 Prozent auf 88,40 Euro. Der RevPar (Erlös pro verfügbarem Zimmer) stieg im Vergleich zum Vorjahresmonat um 22,8 Prozent auf 37,10 Euro. Dabei darf man allerdings nicht vergessen, dass die Zahlen aus dem Vorjahr bereits auf sehr niedrigem Niveau lagen, was die Steigerungen bei Auslastung und RevPar relativiert. Denn im Juli 2020 meldete die Hotellerie im Juli im Vergleich zum Vorjahresmonat bei Belegung und RevPar Einbußen von mehr als 50 Prozent. … Wie sehen die Zahlen in den einzelnen A-Städten aus? Die größten Steigerungen zum Vorjahresmonat bei den Kennzahlen verzeichnete im Juli München. In der bayerischen Landeshauptstadt erreichte die Belegung 44,5 Prozent nach 31,2 Prozent 2020. Das entspricht einem Zuwachs von 13 Prozentpunkten. Der Durchschnittspreis kletterte um 5,7 Prozent auf 90,30 Euro. ...ff

 

 

  

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