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Steuertipp: Vermietung an Flüchtlinge

200010

Flüchtlinge finden zum Teil in Hotels Unterkunft. Doch wie wirkt sich diese Unterbringung am Ende steuerlich aus? In aller Regel zahlen die Gemeinden je Geflüchtetem einen pauschalen Betrag, der für den Hotelier eine reguläre Betriebseinnahme darstellt. Die damit zusammenhängenden Ausgaben sind nach den allgemeinen Regelungen als Betriebsausgaben abziehbar; der danach verbleibende Gewinn ist ohne Abzug besonderer Freibeträge normal zu versteuern. Bei der Umsatzsteuer ist es differenzierter, denn die Verträge müssen dahingehend geprüft werden, ob Einzelleistungen vereinbart wurden oder ob es sich um eine umsatzsteuerlich einheitlich zu betrachtende Leistung handelt. Werden Flüchtlinge im Rahmen eines separaten Flüchtlingsheimes untergebracht und nicht in den Hotelbetrieb integriert, liegt eine einheitliche Leistung besonderer Art vor, die insgesamt dem Regelsteuersatz von 19 Prozent Umsatzsteuer unterliegt. Die kurzfristige Unterbringung im Rahmen des regulären Hotelbetriebes dürfte für Einzelleistungen sprechen, die anhand der regulären Einzelpreise aufzuteilen ist in Leistungen, die dem Regelsteuersatz unterliegen und solche, die mit 7 Prozent Umsatzsteuer zu versteuern sind. …ff