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Spielecke kommt an / Familien mit Kindern als Zielgruppe

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Strategie; Familien mit Kindern als Zielgruppe - in der Gastronomie kann das prima funktionieren. Vorausgesetzt, einige Punkte werden beachtet > Wiesbaden. Tobende Kinder, Saucenflecken auf dem Tischtuch, umgekippte Gläser - Kinder sind wahrlich nicht bei allen Gastronomen beliebt. Erst im Juni vergangenen Jahres stellte der Inhaber eines Düsseldorfer Biergartens ein Schild auf: „Ruhebereich - keine Kinder, keine Hunde“. Manfred Metzger, geschäftsführender Gesellschafter der Chillers Bar in Wiesbaden, hat dafür kein Verständnis. In seinem Lokal sind Familien eine wichtige Zielgruppe. „Kinder gehören zu unserem Konzept“, sagt er. Daher hätte er nicht lange überlegt, als es um die Einrichtung ging. „Natürlich gibt es bei uns einen Bereich für den Nachwuchs.“ In der Spielecke mit Teppich und kleinen Tischen und Stühlen können die Kinder malen, basteln und toben. „Außerdem haben wir einige Bobbycars. Dass die Kleinen damit durchs Restaurant flitzen, gehört für uns dazu“, fügt er lächelnd hinzu. Beschwerden von anderen Gästen hat Metzger deswegen noch nie bekommen. „Wer zu uns kommt, schätzt die lockere Atmosphäre.“ … Auch Geoffroy Puech, geschäftsführender Gesellschafter der Mama Restaurants in Hamburg, beschreibt seine Restaurants als familienfreundlich. Dennoch möchte er sich abgrenzen: „Wir sind bewusst kein Kinderrestaurant. Wir haben keine Spielecke, aber wir sind besonders freundlich und verständnisvoll Familien gegenüber.“ Mittlerweile gibt es in der Hansestadt fünf Mama Trattorias. Familien gehören vor allem in den Stadtteilen Eppendorf und Blankenese zu den besten Kunden. Für Kinder gibt es eine eigene Karte und dazu Malsachen, um das Warten aufs Essen zu verkürzen. Hochstühle für die Kleinen sowie ein Wickeltisch gehören für Puech zur Grundausstattung. Das Konzept kommt an. „Heute sind unsere Filialen so gut frequentiert, dass wir planen, uns über Hamburgs Stadtgrenzen hinaus zu vergrößern“, sagt Puech. …ff