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Simone Müggenburg: Immer mehr Hoteliers fragen nach Bio und Fairtrade

200013

Klimawandel, Fridays for Future, CO2-Diskussion und politische Zeitenwende entfachen einen regelrechten Hype rund um das Thema Nachhaltigkeit. Viele Unternehmen versuchen nun, mit Ad-hoc-Maßnahmen zu punkten und sich damit einen „grünen" Anstrich zu verpassen. Die Verantwortlichen der J.J.Darboven GmbH & Co. KG müssen diesen Umwelt-Aktionismus nicht mitmachen: Label wir Fair Trade und Bio gehören sozusagen zur DNA des Traditionsunternehmens. Cost & Logis hat sich mit Marketing- Leiterin Simone Müggenburg getroffen und über die Entwicklung unterhalten > Frau Müggenburg, Nachhaltigkeit ist das Gebot der Stunde — auch in der Hotellerie. Bei Darboven ist das Thema längst Programm. Spielt Ihnen die aktuelle Situation in die Karten? Ohne Zweifel kommt uns die Entwicklung entgegen. Nehmen wir beispielhaft unsere Marke Café Intenciôn, die sich im starken Aufwind befindet. Bekanntheit und Absatz sind erheblich gewachsen. Café-Intencibn-Kunden sind bereit, etwas mehr Geld auszugeben als es für klassischen Filterkaffee gemeinhin der Fall ist. Nicht der Preis steht im Vordergrund. Es geht um bewussten Konsum. Woher kommt der Kaffee und wie verläuft der Transport? Solche und ähnliche Fragen interessieren viele unserer Kunden mittlerweile sehr. Das gilt auch für Hoteliers und Gastronomen. Viele kommen auf uns zu, fragen nach Bio- und teilweise auch nach Fairtrade- Kaffee. Der Preis ist nicht mehr ausschlaggebend? Der Preis ist nach wie vor wichtig, aber die Nachhaltigkeit der Produkte rückt immer stärker in den Fokus der Betrachtung. Besonders jungen Menschen ist das Thema ausgesprochen wichtig. Das merken auch die Betriebe aus dem Gastgewerbe, von denen inzwischen wenigsten Bio-, zunehmend aber auch Fairtrade-Produkte eingefordert werden. Wer das nicht bieten kann, wird im Wettbewerb früher oder später das Nachsehen haben. Der Druck wächst. ...ff