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Raupe Immersatt, Stuttgart: Café statt Tonne

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Rund ein Drittel der in Deutschland produzierten Lebensmittel landen in der Tonne. Im Stuttgarter Café Raupe Immersatt wirkt man dem aktiv entgegen > ... Das Konzept des Cafés umfasst drei Säulen wie Katrin Scherer erläutert: „kostenfreie, gerettete Lebensmittel, die für Gäste am Fairteiler im Café zugänglich sind, Heiß- und Kaltgetränke zum selbstbestimmbaren Preis sowie ein umfangreiches Veranstaltungsangebot.“ Eine Konsumpflicht gibt es im Café nicht. Die Lebensmittel für den Fairteiler stammen dabei sowohl von Kooperationsbetrieben der Initiative Foodsharing als auch Privatpersonen und Gastronomie- sowie Cateringbetrieben, die ihre Überschüsse selbst vorbei bringen sowie eigenen Kooperationen mit Betrieben aus dem Viertel, bei denen Cafémitarbeiter die Reste nach Ladenschluss abholen. Die geretteten Lebensmittel werden im Café nicht weiterverarbeitet, lediglich fertig zubereitete Speisen, wie Suppen oder Paninis, werden erhitzt und den Gästen heiß serviert. „Wir prüfen alle Speisen und Lebensmittel auf ihre Genießbarkeit, basierend auf festen Vorgaben, die wir mit einem Lebensmittelchemiker gemeinsam erarbeitet haben. Wir teilen selbstverständlich nur zu 100 Prozent gesundheitlich unbedenkliche Lebensmittel“, betont Katrin Scherer. Besonderes Augenmerk legt man bei Raupe Immersatt auf die Getränkeauswahl, über deren Verkauf sich das Café finanziert. Im Gegensatz zu den Speisen gibt es ein festes Angebot mit Kaffeespezialitäten, Fruchtsaftschorlen, Bieren, Weinen, Spirituosen sowie monatlich wechselnden Aktionsgetränken. ... ff