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Nachgefragt

200013

Food Watch und der DEHOGA liegen wegen der Plattform „Topf Secret" im Clinch. Wir befragten Christian Reuter, Referent für Lebensmittelrecht und Allgemeines Wirtschaftsrecht beim DEHOGA, zur jüngsten Entwicklung. markt- KÜCHE: Die Verbraucherorganisation Food Watch behauptet, dass der Deutsche Hotel- und Gaststätten-Verband „Topf Secret" habe verbieten lassen wollen und zitiert aus interner Korrespondenz mit dem Bundesernährungsministerium. Ist das so korrekt? CHRISTIAN REUTER: Nein, das ist absolut falsch. Es ist originäre Aufgabe des DEHOGA, berechtigte und essenzielle Belange der Branche konsequent und unbeirrt zu verfolgen. Nichts anderes haben wir im Januar 2019 in einem Schreiben an das Bundesernährungsministerium getan, indem wir die rechtliche Problematik und sich daraus ergebende Fragen aufgezeigt haben. Wir wollen nicht die Rechte des einzelnen Verbrauchers nach dem Verbraucherinformationsgesetz infrage stellen. Vielmehr möchten wir die Rechtslage geklärt wissen, unter welchen Voraussetzungen individuelle Auskünfte an einen Verbraucher auf einer Plattform veröffentlicht werden dürfen. Sehen Sie denn die Möglichkeit eines Kompromisses zwischen DEHOGA und Food Watch? Das Thema wird letztlich von den Gerichten entschieden werden müssen. …ff