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Marktdaten: Drama in Dresden

200013

Ob nun die Kennzahlen für das erste Quartal 2021 oder die für das Gesamtjahr 2020 - sie fallen miserabel aus > Das laufende Jahr hat für die Hoteliers in ganz Deutschland so schlecht begonnen, wie das alte Jahr zu Ende gegangen ist. Nämlich mit einem rigorosen Verbot, Menschen zu beherbergen, die aus touristischen Gründen reisen. Nur Geschäftsreisende oder Personen, die aus anderen wichtigen Gründen unterwegs waren, durften im Hotel absteigen. Das galt auch für Dresden, das Fairmas und STR in einer aktuellen Datenerhebung exklusiv für die ahgz unter die Lupe genommen haben. Im ersten Quartal 2021 betrug die Belegung in Dresden nur 7,6 Prozent. Das entspricht im Vergleich zum Vorjahreszeitraum, als die Auslastung noch 40,3 Prozent erreichte, einem Rückgang um mehr als 80 Prozent. Der RevPar (Erlös pro verfügbarem Zimmer) lag nur bei 4,80 Euro. Das sind fast 83 Prozent weniger als im Vorjahr, als dessen Wert mit 27,90 Euro auch schon niedrig ausfiel. Der Grund für den erneuten Einbruch liegt auf der Hand: War im ersten Quartal 2020 lediglich ein Teil des Monats März von einem touristischen Beherbergungsverbot betroffen, galt dies für das gesamte erste Quartal 2021. Die Zahlen für die einzelnen Monate spiegeln das wider: Während im Januar und Februar die Rückgänge sämtlicher Kennzahlen zum jeweiligen Vorjahresmonat - der 2020 noch nicht von Corona betroffen war - massiv ausgeprägt waren, fallen die Einbußen im März deutlich „milder“ aus. Was jedoch nur daran liegt, dass im März 2020 schon die Ausgangszahlen schlecht waren, verursacht durch das erste touristische Beherbergungsverbot. ... ff