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Lohnsteuer: Nachzahlung trotz Kurzarbeit?

200010

Keine zusätzlichen Steuern wegen Lohnersatzleistungen - auch nicht bei Kurzarbeit! Das fordert die Gewerkschaft Verdi und hat eine entsprechende Petition gestartet. Vertreter des Gastgewerbes unterstützen die Forderung > Millionen Beschäftigte, die coronabedingt Lohnersatzleistungen erhalten haben oder noch erhalten, müssen wegen des sogenannten Progressionsvorbehalts mit Steuernachzahlungen rechnen. Darauf weist die Gewerkschaft Verdi hin. Dies seien vor allem Kurzarbeitergeld, Arbeitslosengeld I, Kinderkrankengeld oder auch Verdienstausfallentschädigungen nach dem Infektionsschutzgesetz. Der Grund: Die empfangenen Lohnersatzleistungen seien zunächst steuerfrei. Sie führten aber zu einem höheren Steuersatz, mit dem das übrige Einkommen besteuert wird. Neben der Pflicht zur Abgabe einer Steuererklärung für alle Betroffenen, könne dies - je nach Lage des Einzelfalls - auch zu weiteren Steuernachzahlungen oder geringeren Rückerstattungen führen. „Das heißt: Wegen Corona gibt es Brutto weniger als 2019, dafür aber eine Steuernachzahlung. Wovon soll das bezahlt werden?“, fragt die Gewerkschaft und drückt mit einer Petition aufs Tempo, an der sich bei Redaktionsschluss rund 80.000 Menschen beteiligt haben. Die Forderung: die Aussetzung des Progressionsvorbehaltes auf Lohn- und Entgeltersatzleistungen, wenigstens aber einen ausreichenden Corona-Freibetrag. ... ff