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Lesehotel für Individualisten: Das Lesehotel im österreichischen Salzkammergut

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Das Lesehotel im österreichischen Salzkammergut verfolgt ein ungewöhnliches Konzept: Im Mittelpunkt steht die Literatur. Aus dem Rahmen fallen auch die Vorstellungen zu Gastronomie und Mitarbeiterführung. > Auch über die deutschen Landesgrenzen hinweg richtet sich unser Blick in Sachen Re-Start: Dr. Silke Seemann, Geschäftsführerin der Austrian Hideaways GmbH mit Sitz im österreichischen Bad Ischl, nutzte die Ruhe der Corona-Zeit, um ein altes Haus im benachbarten Bad Goisern auf kreative Weise zu sanieren und dort ein neues Konzept umzusetzen. Das „Lesehotel" ist ein Hotel, das es vermeidet, wie ein solches zu wirken. Es mutet eher wie ein großzügiges Privathaus an. Idyllisch liegt es über dem Hallstättersee und überblickt den Dachsteingletscher. Merkmal des Hauses: Mit seinen 16 Zimmern und vier Privatsuiten ist es voll und ganz dem Lesen gewidmet. … Dazu passend wurde ein „Plug-and-Play-Lese- und Vorlesebett" konzipiert. Das Bett wird über eine Art Nabelschnur mit Energie versorgt und kann frei im Raum bewegt werden. Die Gäste handeln souverän und richten sich das Zimmer so ein, wie sie sich wohl fühlen. Fast alle Möbel sind beweglich. Zentrales Möbel ist jedoch das Bett mit seiner ergonomischen Rückenlehne und akustischem Device; es ist auf die menschliche Vorlesestimme justiert. Wenn der Abend den Tag ablöst, wird im Jagdzimmer zur Vorlesung geladen. … Als Antwort auf die gestiegenen Individualisierungs-Bedürfnisse der Gäste, die sich in Sachen Speisen und bevorzugten Essenszeiten deutlich unterscheiden können, setzt das Lesehotel auf Chill & Finish. „Wir kombinieren die digitale Vorbestellung mit analoger Zubereitung und zeitversetzter Endfertigung und Lieferung`; erläutert Dr. Silke Seemann. Köchinnen und Köche werden somit nicht mehr benötigt-„eine Reaktion auf den Fachkräftemangel in der Küche und die restriktiven Arbeitszeitbestimmungen". ...ff