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Kleine Pilzkunde: Kein Pfifferling wert? Von wegen! / Vielseitige Begleiter /2.400 Jahre alt

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Wer keinen Pfifferling auf etwas gibt, in dessen Augen ist die Angelegenheit wertlos. Doch wieso spricht man da ausgerechnet vom Pfifferling? Die Redewendung geht darauf zurück, dass der Pfifferling früher zu den am häufigsten vorkommenden Pilzsorten gehörte und daher sehr billig- fast wertlos- war. Schon im 16. Jahrhundert galt der Pfifferling als Arme-Leute-Essen und wurde wenig bis gar nicht geschätzt. … elseitige Begleiter > Pilze sind in unzähligen Lebensbereichen unsere ständigen Begleiter: Ohne Hefepilze gäbe es weder Wein noch Bier und auch keinen Hefeteig. Verschiedene Schimmelpilze werden seit Jahrtausenden für die Reifung von Käsesorten wie Emmentaler, Roquefort oder Camembert verwendet. Sie lassen sich aber auch noch anderweitig verwenden: Besonders in der Medizin sind sie elementar. Viele Medikamente würde es ohne Pilze gar nicht geben, man denke etwa an Penicillin. Pilze eignen sich sogar für kreative Arbeiten. … Das, was wir im Allgemeinen als Pilz bezeichnen, ist nur der Fruchtkörper. Der eigentliche Pilz besteht aus mikroskopisch feinen Fäden (Hyphen), ein weit verzweigtes Geflecht im Boden. Welches Ausmaß dieses Pilzgeflecht erreichen kann, zeigt eine Hallimasch-Art im US-Staat Oregon, deren Mycel sich über knapp neun Quadratkilometer ausgebreitet hat und somit als größtes Lebewesen der Welt gilt. …ff