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Erstes Quartal 2021: Drei Monate fast ohne Gäste

200013

Um mehr als vier Fünftel ist der RevPar in der deutschen Hotellerie im Vergleich zum ersten Quartal 2020 gesunken > Die ersten drei Monate des Jahres war deutschlandweit das erste volle Quartal überhaupt, in dem für touristische Übernachtungen ein Beherbergungsverbot galt. Entsprechend schlecht fallen die Kennzahlen aus, wenn man sie mit den Werten des Vorjahresquartals vergleicht. Denn immerhin in den ersten beiden Monaten des Jahres 2020 war aus touristischer Sicht die Welt hierzulande noch weitgehend in Ordnung. Erst im März wurde zum ersten Mal touristische Beherbergung auf den Index gesetzt. So ist die Belegung deutschlandweit im ersten Quartal dieses Jahres im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um drei Viertel eingebrochen, von damals 55,3 Prozent auf 13,9 Prozent. Diese Zahlen haben Fairmas und STR der ahgz exklusiv zur Verfügung gestellt. Auch der Netto-Zimmerpreis - in der Krise noch die stabilste Größe - gab um ein Drittel nach und erreichte nur noch 63,60 Euro. In den Vorjahren war der Durchschnittswert des Zimmerpreises um die 95-Euro-Marke gependelt. Der RevPar (Erlös pro verfügbarem Zimmer) schrumpfte daher auf einen einstelligen Betrag zusammen: Lediglich 8,80 Euro wurden im Durchschnitt in deutschen Hotels pro Übernachtung erzielt. Das entspricht einem Rückgang um fast 84 Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal. Im Zeitraum von Januar bis März 2020 war der RevPar- Rückgang mit rund 21 Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal im Rückblick also noch relativ mild ausgefallen, so erschreckend die Zahlen damals auch aussahen. ... ff