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Delivery & Take-Away: Das Menü gibt’s auch im Gourmet-Automat

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Ob Stadt oder Land, Sterneküche, gutbürgerlich oder trendy: Wenn es um das Abhol- und Liefergeschäft geht, zeigen Gastronomen und Küchenchefs viel Kreativität und Gespür für die Wünsche der Gäste. Beispiele aus München, Franken und Oberbayern > Zu Hause lokal genießen. Das ist laut Gretel Weiß, Herausgeberin der Fachzeitschrift foodservice (dfv-Mediengruppe), die stärkste Trendbotschaft dieser Zeit. Zu Hause stehe dabei für die Vertriebskanäle Take-away und Delivery, Lokal für das wachsende Bewusstsein für regional erzeugte Waren, Genießen für gestiegenen kulinarischen Anspruch. Tatsächlich hat sich das Abhol- und Liefergeschäft zum Überflieger entwickelt - zumal es in Coronazeiten die einzige Möglichkeit darstellt, überhaupt nennenswerten Gastro-Umsatz zu erwirtschaften. ... Kulinarisch gilt: Simple, schnelle Speisen sind nach wie vor gängig, doch zunehmend wird das Angebot origineller und hochwertiger. Für Furore sorgten zuletzt etwa Kochboxen, hübsch verpackte Grundprodukte nebst Rezept oder weitgehend servierfertige Gerichte. Spitzenköche wie Benjamin Maerz aus Bietigheim-Bissingen, Sascha Stemberg aus Velbert, Christoph Brand aus Kassel oder Nico Burkhardt aus Schorndorf haben entsprechende Angebote parat (ahgz berichtete). Gut gebucht sind auch die sogenannten „Wohnmobil-Dinner“, die sich rasch am Markt etabliert haben. Seit Herbst letzten Jahres etwa bietet der Lingentaler Hof in der Nähe von Leimen diese Art der Gästebewirtung auf dem eigenen Parkplatz an - unter strenger Einhaltung der Corona- Auflagen. Das Einzugsgebiet sei bis zu 100 Kilometer weit, berichtet Gastronomin Anne-Kathrin Zentsch. ... ff