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Betriebsgastronomie: "Gewandeltes Bewusstsein"

200009

Die Zahl der modernen, attraktiv gestalteten Betriebsrestaurants wächst, beobachtet Michaela Mehls von Dussmann Catering. Wir haben sie zu den Hintergründen interviewt. > KÜCHE: Betriebsrestaurants richten sich zunehmend neu aus: weg von der typischen Kantinen-Anmutung vergangener Jahrzehnte, hin zum Wohlfühlambiente. Woran liegt es Ihrer Ansicht nach, dass die Arbeitgeber ihre Restaurants optisch aufrüsten? MICHAELA MEHLS: Über Jahrzehnte stand im Fokus, dass die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit einem schnellen und kostengünstigen Essen versorgt werden. Immer mehr rückt aber in den Vordergrund, dass Betriebsrestaurants eine ausgezeichnete Möglichkeit sind, um das Personal an das Unternehmen zu binden und zugleich Bewerberinnen und Bewerbern ein zusätzliches Argument für eine Tätigkeit in dem Betrieb zu liefern. Das Bewusstsein bei den Arbeitnehmern und bei den Arbeitgebern hat sich im Laufe der Zeit gewandelt. Beide Seiten haben erkannt, dass eine attraktive Betriebsverpflegung zu einem besseren Betriebsklima führt. Das Team stärkt sich bei genussvoller, gesunder, qualitativ hochwertiger Ernährung und sammelt Kräfte für den Tag. Und es rückt zusammen, tritt in eine rangenehmen Atmosphäre in den Austausch. Das liegt letztlich alles im Interesse der Arbeitgeber. Auch die Betriebsrestaurants von Dussmann fügen sich offensichtlich in diese Entwicklung ein. Was passiert da konkret, damit sie optisch aufgewertet werden? Wenn möglich, gestalten wir die Betriebsrestaurants nach unserem Cateringkonzept Delightful. Das ist die Dussmann-Service-Marke für eine leichte, gesunde und ausgewogene Betriebsgastronomie. Hier bestimmen apfelgrüne und schieferfarbene Töne sowie warmes Holz für Boden und Möbel das Bild…. Was muss denn Ihrer Erfahrung nach bei einer Öffnung seitens der Entscheidungsträger und Köche beachtet werden? Zunächst sollte die Tischgastzahl im Hinblick auf eine ausreichende Zahl an Sitzplätzen professionell bewertet werden. Wenn Plätze knapp sind, lässt sich dies mit einer geregelten Essenszeit für Externe gut austarieren, beispielsweise täglich ab 13 Uhr. Das Bezahlsystem muss geregelt werden, zum Beispiel durch eine eigene, auflad bare Gästekarte. Falls es Mitarbeiterzuschüsse oder steuerliche Vorteile gibt ...ff