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Bar am Steinplatz, Autograph Collection: Nüchtern, aber neugierig

200009

Während der Trend nach alkoholfreien Getränken im Ausland bereits mit sogenannten Sober Bars feste Wurzeln geschlagen hat, haben die meisten deutschen Bars lediglich die Anzahl ihrer alkoholfreien Drinks erhöht. Die Berliner Bar am Steinplatz ging einen großen Schritt weiter, denn Barchef Willi Bittorf präsentierte im Juli eine ausnahmslos alkoholfreie Hauptbarkarte > Herr Bittorf, als eine der ersten Bars in Deutschland Haben Sie in der Bar am Steinplatz eine ausnahmslos alkoholfreie Karte konzipiert. Wie kam es zur Idee? Wir greifen mit dieser Karte einen Trend auf, der international bereits seit längerer Zeit großen Anklang findet. In den USA, Großbritannien oder Teilen des asiatischen Raums sind Sober Bars keine Seltenheit mehr. Inspiriert von diesen Konzepten und basierend auf der vermehrten Nachfrage unserer Gäste, haben wir uns dazu entschlossen, diese Signature-Karte zu kreieren. ... Im Juli haben Sie die neue Karte eingeführt. Wie fällt das erste Fazit aus? Das Feedback ist mega! Die Überraschung und das leichte Misstrauen der Leute ist der perfekte Einstieg, uns als Gastgeber zu präsentieren und mit den Gästen ins Gespräch zu kommen. Es muss niemand bei uns „auf dem Trockenen sitzen bleiben“ und sobald das klargestellt ist, wächst die Neugier. Viele unserer Gäste bleiben bei alkoholischen Drinks und das ist absolut okay für uns. Vielmehr erfahren wir positives Feedback allein für das breite Angebot, welches wir jenen bieten, die doch non-alcoholic bevorzugen. ... Wichtig ist Ihnen, dass die Drinks nicht einfach alkoholfreie Varianten bekannter alkoholischer Drinks sind. Das war bestimmt ein langer, kreativer Prozess, die Drinks zu entwickeln, oder? Ich bin kein Fan eines alkoholfreien Manhattan Cocktail, genauso wenig wie ich vegane Schnitzel mag. Wenn ich einen Manhattan möchte, dann bestelle ich ihn mir. Wenn ich etwas wie Manhattan haben möchte, allerdings alkoholfrei, ist es kein Manhattan mehr. Einige unserer Drinks zeigen in der Tat Verbindungen zu bekannten Klassikern auf, aber es wird sich nie um eine gewollte „eins zu eins“ Kopie handeln. ... ff