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Alle denken über Longstay nach / Plattform Apartmentservice.de

200007

Mit ihrer Plattform Apartmentservice.de begleitet Anett Gregorius das Segment der Langzeitaufenthalte seit 20 Jahren. Der Bereich verzeichnet ein enormes Wachstum. Liegt die Zukunft der Hotels im Wohnen auf Zeit? > Anett Gregorius, das Longstay-Segment hat lange ein Dasein im Schatten der Hotels geführt. Sind die Zeiten vorbei? Definitiv. Das haben wir durchbrochen. Die Wahrnehmung steigt seit Jahren. Es gibt ein dynamisches Wachstum, internationale Ketten kommen nach Deutschland, und in der Corona-Pandemie haben wir gefühlt noch mal einen Schub bekommen, da unser Konzept die Bedürfnisse der Menschen mehr denn je berücksichtigt. Wir sind nicht mehr der Krümel vom Kuchen - auch weil unser abgeschlossenes Wohnkonzept, egal ob Short- oder Longstay, dem klassischen Hotelzimmer mit dem Bett im Zentrum wachsende Konkurrenz macht. ... Wann wird es eine Normalisierung der Nachfrage geben? Wir gehen von 2022 aus und sind optimistisch, dass wir uns früher erholen als die klassische Hotellerie. Serviced Apartments waren in der Corona-Pandemie nie wirklich geschlossen, mindestens 90 Prozent der Häuser hatten geöffnet. In dieser Zeit konnten wir Hygienekonzepte kontinuierlich anpassen und uns auf den Restart vorbereiten. ... Welche Erwartungen haben Sie für dieses Jahr? Es liegt nicht in unserer Hand, wann das Reisen wieder möglich sein wird. Aber wir haben in der Krise 2009 gezeigt, dass wir widerstandsfähiger sind und nun bei Corona auch. Wir glauben fest an unsere USPs. Kleinere Gebäude, abgeschlossene Wohneinheiten, kleinere Gemeinschaftsflächen und die Selbstversorgungsoption. ... ff