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Alexander Aisenbrey: Zu viele Bedenkenträger

200013

Vor gut drei Jahren ging die Initiative Fair Job Hotels an den Start, die das Image der Hotellerie verbessern und für attraktive Karriere-Perspektiven innerhalb der Branche sorgen will. Über die Entwicklung des Vereins und die weiteren Ziele sprach Cost & Logis mit Vorstands-Chef Alexander Aisenbrey > Herr Aisenbrey, drei Jahre Fair Job Hotels sind vorüber. Wie fällt Ihr bisheriges Fazit aus? Grundsätzlich sind wir stolz darauf, es geschafft zu haben, unsere Ideen innerhalb kurzer Zeit in der Branche zu verbreiten — zumal unser Engagement ehrenamtlich ist. Mit den 80 Mitgliedshotels können wir fürs Erste ebenfalls zufrieden sein. Unser Ziel ist es, diese Zahl so schnell wie möglich auf eine Größenordnung zwischen 120 und 150 Häuser zu erhöhen. Es wundert mich allerdings schon, dass nicht vom Start weg noch mehr Hotels mitgemacht haben. Wir verfolgen durchweg positive Ziele und ich kann eine gewisse Ernüchterung darüber nicht verhehlen, dass in unserer Branche immer gleich versucht wird, alles klein- oder schlecht zu reden und Skepsis zu verbreiten. Es gibt zu viele Bedenkenträger. Wo kommt das Misstrauen Ihrer Meinung nach her? Es fällt mir wirklich schwer, das nachzuvollziehen. Ich denke, es ist eine Mischung aus Neid, Ablehnung, Geringschätzung und Ignoranz. Braucht die Branche für ein besseres Image bessere Arbeitsbedingungen? Ja. Starre Arbeitszeiten und Regulierungen hindern uns daran, unsere Ideen so umzusetzen, wie wir uns das vorstellen und wünschen. Mit zu vielen Vorschriften regulieren wir die Hotellerie kaputt — es ist fast unmöglich, alles einzuhalten. Wir sind kein Wirtschaftszweig, in dem die Mitarbeiter um 17 Uhr den Schraubenschlüssel fallen lassen können. ...ff