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ahgz-Ranking der Top 50 Hotelgesellschaften 2020: Auf Erholungskurs

200013

Ermutigende Zahlen kommen in der Coronakrise aus der Freizeithotellerie. Die Hoteliers wurden im Sommer fast überrannt von Urlaubern, die Ferien im eigenen Land machen wollten. Das gab Spielraum für höhere Preise > Bessere Kennzahlen als im Vorjahr? Was für die 50 Hotelketten, die in Deutschland die höchsten Umsätze machen, lange selbstverständlich war, muss man in den Aufstellungen für 2020 zugegebenermaßen mit der Lupe suchen. Schließlich ist der Nettogesamtumsatz der Top 50 von 10,75 Mrd. Euro im Jahr 2019 auf 4,60 Mrd. Euro gefallen, hat also nicht einmal mehr die Hälfte des Vorjahreswerts erreicht (-57,2%). Und während 2019 noch 90 Prozent der Top 50 ihren Umsatz steigern konnten, war dazu 2020 kein Unternehmen imstande. Auch sonst macht die Tabelle „Die Top 50 auf einen Blick“ nicht wirklich Freude. Die durchschnittliche Belegung der Zimmer schrumpfte im Jahresvergleich von 68,8 auf 36 Prozent. Immerhin: Der durchschnittliche Netto- Zimmerpreis blieb mit 97,90 Euro stabil (Vorjahr: 98,60 Euro). Doch es gibt einen echten Mutmacher unter all den Minuszeichen, die die Bilanzen des vergangenen Jahres pflastern: die Tabelle der Top-Durchschnittspreise, in der die zehn Preisführer unter den großen Hotelgesellschaften gelistet sind. Bemerkenswert daran: Die höchste Rate von 2020 - 182 Euro - schlägt den Bestwert des Vorjahres, der bei 171 Euro lag. Damals führte Munich Hotel Partners, ein Betreiber von Stadthotels, noch die Tabelle an. Das hat sich geändert. Nun liegen Gruppen vorn, die stark im Resortbereich sind. Die Hoteliers wurden im Sommer von Inlandstouristen fast überrannt. Den Lockdown im Frühjahr und Spätherbst konnte das beim Gesamtumsatz zwar nicht wettmachen. ... ff