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ahgz Check - Das Tübinger Modell: Auf Gastro-Tour durch Tübingen

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Wie funktioniert die neue Freiheit? In Tübingen sprach die ahgz mit Unternehmern, Gästen und Oberbürgermeister Boris Palmer > Deutschland lebt seit Monaten im Ausnahmezustand, und es soll so weitergehen. Die Politik hält am Herunterfahren fest, bereits angedachte Öffnungsschritte sollen ausgesetzt werden, in immer mehr Regionen muss sogar die Notbremse greifen - was bedeutet: Zurück zum harten Lockdown, nur Geschäfte, die zum Leben notwendig sind, dürfen noch öffnen. Nicht so in Tübingen: Hier ist ein Stück Normalität zurückgekehrt, die Menschen gehen bummeln, ins Museum oder essen - im Freien. Tübingen hat ein zeitlich begrenztes Öffnungsmodell gestartet: „Das „Tübinger Modell“. Die Corona- Inzidenz lag in der Stadt Tübingen (Achtung: nicht im Kreis Tübingen) viele Wochen lang konstant unter 50. Am Dienstag, 23. März - als ich für die ahgz zu einer Reportage aufbreche - liegt der Inzidenzwert für die Stadt Tübingen bei knapp 32, während er deutschlandweit auf über 100 geklettert i st. Doch in den Folgetagen blieb auch Tübingen nicht vom allgemeinen Anstieg der Fallzahlen verschont (Dienstag, 31. März: 78,7), und es gab Kritik. Doch Oberbürgermeister Boris Palmer will am Tübinger Weg festhalten. Probleme sieht er vor allem durch private Treffen draußen, wo s ich „Hundertschaften junger Leute“ versammelten, wie er auf Facebook postete. Deshalb hält er eine Ausgangssperre ab 20 Uhr für sinnvoll. ... 40 Testergebnisse haben sich seit dem Start des Modells im Nachgang als falsch herausgestellt, auch Hygieneverstöße seitens des Testpersonals gab es vereinzelt. Aus der Erfahrung müsse man lernen, versichert Palmer sogar in einer offiziellen Presseerklärung. Ein Sanitäter an einer anderen Teststation als der, wo ich mich testen ließ, denkt: „Die Fehlerquote ist bestimmt höher.“ Dennoch will er weitermachen und hofft, dass alles gutgeht. ... ff