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Food Service (Ausgabe 2009-06, Seiten 36-37) ÖFFNEN
Gesetzgebung - Zusatzstoffe: Mehr als nur Make-up 
Sie stecken in Suppen, Soßen und Softdrinks, färben die Butter gelb und das Fleisch appetitlich rot. Dabei sind sie mehr als nur Make-up. Die europaweit rund 320 zugelassenen Zusatzstoffe konservieren, bräunen, aromatisieren - und spalten die Verbraucher. E-Nummer? Nein, danke, lautet die klare Antwort. Doch was verbirgt sich tatsächlich hinter dem E wie essbar? > Ihre Kurznamen lauten E 270, E 334 Oder E 900 und hören sich alles andere als vertrauenswürdig an. Fakt ist jedoch: Zusatzstoffe sind aus unseren Lebensmitteln nicht mehr wegzudenken. Ihr Image hingegen ist so schlecht wie noch nie. Deklarationsfreie Offerten erleben derweil einen ungeahnten Boom. Ob Nestle, Unilever oder Hügli - jeder wirbt mittlerweile mit Food-Offerten ohne Zusatzstoffe wie Geschmacks verstärker, Konservierungs- oder Farbstoffe. Dabei werden viele der Zusatzstoffe seit jeher verwendet: Karamell zum Bräunen, Rauch zum Konservieren oder Pottasche zum Backen. Als Zulassungsprinzip gilt: Sie müssen technologisch notwendig sein, gesundheitlich unbedenklich und dürfen den Verbraucher nicht täuschen, heißt, schlechte oder fehlerhafte Qualitäten vertuschen. ff
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Gastronomie & Hotellerie (Ausgabe 2010-03, Seite 102) ÖFFNEN
Beruf & Zukunft: Kennzeichnung - Erlaubt, nicht erlaubt EG-Zusatzstoffpaket FIAP jetzt wirksam 
Additive, Enzyme, Aromen: Neue europäische Gesetze zu Lebensmittelzusatzstoffen schaffen Klarheit und erhöhen den Aufwand für die Industrie. > Das EG-Zusatzstoffpaket FIAP (Food Improvement Agents Package) wurde am 31. Dezember 2008 erlassen. Es regelt Anwendung und Zulassung von Zusatzstoffen, Enzymen und Aromen bei der Herstellung von Lebensmitteln. Das Gesetzespaket besteht aus vier Verordnungen, die alle am 20. Januar 2009 in Kraft traten und ab 2010 beziehungsweise 2011 wirksam wurden/werden. FIAP sieht Positivlisten erlaubter Stoffe vor doch das kann noch einige Jahre dauern: Das gemeinsame Zulassungsverfahren wird voraussichtlich Ende 2010 festgelegt. Danach haben die EU-Mitgliedstaaten und Lebensmittelunternehmen die Möglichkeit, Stoffe für die Aufnahme in die Gemeinschaftslisten zu melden. Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) muss diese dann überprüfen, bevor die Gemeinschaftslisten schließlich verabschiedet werden können. ff


Gastronomie & Hotellerie (Ausgabe 2009-06, Seite 95) ÖFFNEN
Beruf & Zukunft: Für mehr Sicherheit - Was unsere Lebensmittel enthalten (2) 
Die Konsumenten, auch Gäste, werden immer kritischer, wenn es um die Qualität ihrer Nahrungsmittel geht. Sie wollen heute mehr denn je wissen, was sie essen. > Kennzeichnung von Lebensmitteln > Die Herstellerangabe. Auf jedem Lebensmittel müssen Namen und die Anschrift des Herstellers, des Verpackers oder des in der EU niedergelassenen Verkäufers angegeben werden. Eindeutigkeit auf der Karte > Eindeutige Kennzeichnungspflichten bestehen auch für Restaurants, Imbissbetriebe und die Gemeinschaftsverpflegung. Grundlage hierfür ist die Zusatzstoff-Zulassungsverordnung (ZZulV). Die zur Herstellung von Lebensmitteln verwendeten Zusätze sind auch bei der offenen Abgabe kenntlich zu machen. So ist bei der Erstellung von Speise- und Getränkekarten zu prüfen, ob zum Beispiel die eingesetzten Convenience-Produkte aufzuführende Zusatzstoffe enthalten. Bei offenen Produkten sind solche Informationen beim Lieferanten zu erfragen. ff
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KÜCHE (Ausgabe 2010-04, Seiten 56-57) ÖFFNEN
Kennzeichnung: Wohin mit der Fußnote? 
Die Zusatzstoffdeklaration auf Speisekarten ist lästig, aber notwendig. Alles über die wesentlichen Vorschriften > Die fehlende Kennzeichnung von Zusatzstoffen auf Speisekarten geht nicht als Fahrlässigkeit durch. Immer wieder kommt es vor, dass Betriebe nach dem Besuch des Lebensmittelkontrolleurs aufgrund mangelhafter Deklaration mit Bußgeldern belegt werden. In der Gastronomie sorgt die Deklarationspflicht nach wie vor für Diskussionsstoff. Wohin mit den Fußnoten, die der Speisekarte leicht den Charme eines Telefonbuchs verleihen? Offensiv an den Kartenrand oder besser verschämt ans Ende? Ob man sie nun will oder nicht Kennzeichnung muss sein. Sie dient dem Schutz der Gäste, da sie über deklarierungspflichtige Zutaten und Produktionsverfahren informiert. Dennoch: Küchenchefs tun sich schwer mit der Kennzeichnung. Insgesamt müssen vierzehn Zusatzstoffgruppen angegeben werden: mit Farbstoffen, mit Konservierungsstoffen, mit Antioxidationsmittel, mit Geschmacksverstärkern, mit Schwefeldioxid, mit Schwärzungsmittel, mit Phospat, mit Milcheiweiß, koffeeinhaltig, chininhaltig, mit Süßungsmittel, enthält eine Phenylalaminquelle (ist beim Süßungsmittel Asparatam Pflicht), gewachst (wenn die Oberfläche frischer Früchte derart behandelt wurde), mit Taurin. Die Deklaration dieser Zusatzstoffe entfällt nur, wenn keine so genannte technologische Wirkung" entfaltet wird. ff


















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